Forscher haben eine fantastische Wunderwelt unter der Antarktis entdeckt

Forscher haben eine fantastische Wunderwelt unter der Antarktis entdeckt

vor 3 Wochen

Wir sind mitten in unserer Green Seven Woche und erklären euch unter dem Motto „Save the Ice“ sieben Tage lang alles, was ihr über die Klimaerwärmung wissen müsst. Außerdem zeigen wir euch, wie es für unsere Umwelt in den nächsten Jahren weitergeht und was getan wird, um unser ewiges Eis an den Polen zu retten.

Wir dachten ja immer, die Antarktis bestünde grob aus drei Farben: Blau (Wasser), Weiß (Schnee) und Schwarz (Pinguine!). Australische Wissenschaftler haben uns jetzt bewiesen, dass es im ewigen Eis noch viel viel mehr gibt. Mit einem Tauchroboter haben sie unter Wasser eine wahre Wunderwelt entdeckt. 

Forscher der „Australian Antarctic Divison“ holten in der O’Brian Bucht ein Datenmessgerät aus dem Wasser. Seit November sammelte es dort Informationen über die Zusammensetzung des Südpolarmeeres. Der Roboter, mit dem sie dazu in die Tiefe tauchten, hatte auch eine Kamera an Bord. Und deren atemberaubende Aufnahmen veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt bei Youtube:

Wer hätte gedacht, dass unter einem der kältesten Orte der Welt so viel buntes Leben herrscht? „Wenn man an die Antarktis denkt, stehlen Pinguine, Robben und Wale häufig die Show“, sagt der verantwortliche Biologe Dr. Glenn Johnstone. „Diese Aufnahmen zeigen uns einen arbeitenden, bunten, dynamischen Lebensraum mit einer Fülle von Lebewesen wie Schwämmen, Seespinnen, Seeigeln und Seegurken“.

Besonders beeindruckend ist diese Vielfalt, wenn man bedenkt, dass die Oberfläche des Wassers für zehn Monate im Jahr mit eineinhalb Meter dickem Eis bedeckt ist. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt minus eineinhalb Grad. Wir beginnen erst, zu verstehen, wie viel Leben und welches Leben genau in dieser fremden Welt zuhause ist.

Es droht die Katastrophe

Der Grund, aus dem die Forscher vor Ort waren, ist leider die mögliche Katastrophe für diese unbekannte Unterwasserwelt. Ein Viertel des jährlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes unserer Welt wird von den Ozeanen aufgenommen. Weil die Menschheit immer mehr CO2 produziert, wird dieser Effekt immer stärker. Und das führt langsam zu einer Versauerung der Meere, die in der Antarktis ihren Anfang nimmt.

Die Messwerte der Forscher sollen zeigen, wie schlimm die Lage bereits ist. Klar ist aber, dass die bunte Welt unter dem Südpol eines der frühen Opfer der vom Menschen gemachten Klimaveränderung sein könnte.

Aber es gibt auch gute Nachrichten im Kampf gegen CO2-Ausstoß und Klimawandel. Wissenschaftler haben erst vor wenigen Wochen – fast zufällig – eine Methode entdeckt, die relativ einfach CO2 in Treibstoff umwandelt. Wir haben sie getroffen und mit ihnen über ihren revolutionären Fund gesprochen:

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