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Neue Theorie: So könnte der Mond entstanden sein

vor 4 Monaten

Der Mond hat uns Menschen schon immer fasziniert. Doch obwohl wir ihn schon 1969 zum ersten Mal betreten haben, ist eine grundsätzliche Frage immer noch offen: Wie ist unser Mond entstanden?

Nun könnte ein Team von Forschern um die Astrophysikerin Raluca Rufu vom „Weizmann Institute of Science“ eine Antwort auf diese Frage haben. In einer neuen Untersuchung beschreiben die Forscher, dass der Mond bei mehreren Zusammenstößen der Urerde mit anderen Himmelskörpern entstanden sein könnte.

Dabei lösten sich Teile der Erde ab und die gelangten in die Umlaufbahn. Dort ballten sich die Mini-Monde Stück für Stück zusammen und formten einen einzigen großen Mond. Das Ganze dauerte wohl um die 100 Millionen Jahre. Die Astrophysiker ließen Hunderte Simulationen laufen, in denen immer und immer wieder Himmelskörper mit der Erde kollidierten. Das Ergebnis: Laut den Forschern hat es um die 20 kleinere Einschläge gebraucht, um so viel Masse freizusetzen, dass sich der Mond formen konnte.

Bisher war die geläufigste Theorie, dass der Mond durch einen einzelnen großen Zusammenstoß zwischen unserer Erde und einem Objekt – wie beispielsweise einem anderen riesigen Himmelskörper – entstanden ist. Das zweifeln die Forscher um Raluca Rufu an. Nicht nur ihre Simulationen zeigen das. Die Wissenschaftler argumentieren: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass der Mond aus der Kollision der Erde mit einem einzigen Brocken entstand. Denn dieses Objekt hätte eine ganz bestimmte Größe und ganz bestimmte Stoßparameter haben müssen.

Erst auf dem Mond durchgeführte Tests können jedoch mehr Beweise für Rufus These einer mehrfachen Kollision erbringen. Ab 2021 will die NASA wieder Astronauten zum Mond schicken.

Lustige Überbleibsel auf dem Mond: Hier erfahrt ihr, welche Dinge so auf dem Mond zurückgelassen wurden. Und darunter ist sogar eine „Penis“-Zeichnung:

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