Wie im Horrorfilm: Hier regnet es Spinnen

vor 1 Jahr

Wer unter einer Spinnenphobie leidet, sollte jetzt besser nicht weiterlesen. Denn was momentan in Australien passiert, erinnert stark an einen gruseligen Horrorfilm: Dort fallen zurzeit tonnenweise schwarze Spinnen vom Himmel – zwischen Strommasten, Bäumen und Häusern haben sie den Luftraum erobert.

Für viele Menschen ist schon eine einzige Spinne zu viel. Im australischen Goulburn hat es jetzt tausende der Krabbeltiere „geregnet“. Man kann kaum etwas sehen, auf Feldern und Wiesen ist kein Durchkommen mehr – alles ist voll von den achtbeinigen Tieren und ihren weißen Spinnweben. Aber wieso?

Das hat einen einfachen Grund:

Die kleinen Tiere wollen vor den Hochwasserfluten fliehen. Dazu haben sie eine clevere Technik entwickelt: Um sich fortbewegen zu können, basteln sie sich Fallschirme aus ihren Spinnweben. Sie klettern auf Sträucher und Bäume und weben dort ihre langen Netze in Form eines Ballons. In Gemeinschaftsarbeit können die eine Fläche von mehreren Quadratmetern erreichen.

Sobald ein Windstoß sie erfasst, können sie mit ihren selbst gebauten Fallschirmen durch die Luft fliegen. Auf die Art können sie mehrere Kilometer zurücklegen.

Das weiße Meer aus Spinnweben nennt sich übrigens „Engelshaar“.

Vor ein paar Jahren gab es bereits einen ähnlichen Vorfall in Brasilien. Hier könnt ihr euch das schaurige Naturschauspiel ansehen:

Und jetzt wird’s noch gruseliger: In Japan gibt es sogenannte Samurai-Spinnen, die gegeneinander kämpfen. Sie werden für Wrestling-Kämpfe trainiert und treten dann im Ring gegeneinander an. Klingt merkwürdig? Seht selbst:

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