Fleischfressende Kreaturen fallen im Meer über Füße eines 16-Jährigen her
via Facebook/Dr Chris Brown

Fleischfressende Kreaturen fallen im Meer über Füße eines 16-Jährigen her

vor 2 Wochen

Manchmal wollen wir gar nicht wissen, was sich so im Wasser herumtreibt. Stell dir vor, du willst nur kurz eine Runde schwimmen gehen. Du kommst aus dem Meer und deine Beine sind voller Bisse. Blut strömt herunter. Hört sich nach der Story für einen Horrorfilm an? Leider ist das kürzlich wirklich passiert.

Und drei Mal dürft ihr raten, wo das passiert ist. Richtig, in Australien. Wo auch sonst? Der 16-jährige Sam Kanizay ist am Samstagabend an einem Melbourner Strand ins Wasser gehüpft. Er fühlte sich kaputt nach einem Fußball-Spiel und wollte seine Füße kühlen (in Melbourne ist gerade Winter und das Wasser dort etwa drei Grad kalt). Als er rauskam, waren seine Beine voll Sand, also ging er nochmals hinein, um sie abzuspülen, erzählte er später. Bis zu den Knöcheln war er im Wasser. Danach war zwar der Sand weg, darunter aber klafften offene Wunden, die extrem bluteten.

Zunächst dachte Sam, er hätte sich an einem Felsen die Haut aufgeschürft. Es blutete aber weiter. Überall. Wahrscheinlich habe er es vorher nicht gemerkt, weil das Wasser so kalt war.

Nachdem sich die Blutung nicht stoppen ließ, brachten ihn seine Eltern ins Krankenhaus. Auch die Ärzte waren zu Beginn ratlos. Achtung, die Bilder sind nichts für schwache Nerven:

Noch immer sind sich die Ärzte nicht sicher, was für diesen Blutstrom verantwortlich war. Aber sie haben eine Vermutung: Sonntagnacht hat Sams Vater, Jarrod, vom Strand Caligidae eingesammelt. Das sind Seeläuse – Quallen im Larvenstadium.

Jarrod hat später ein Video von den Tierchen gedreht (mit rohem Fleisch) und es ins Netz gestellt – gruselig. Ob sie tatsächlich für Sams Wunden verantwortlich sind, steht allerdings noch nicht fest. Denn normalerweise leben sie in tieferen Gewässern und richten nicht solch einen Schaden an. Und sie ernähren sich von lebendem Gewebe in toten Fischen. Sam jedoch war ziemlich lebendig.

Sam selbst nimmt das alles ziemlich locker. Erst in der Nacht zu Montag hörten seine Füße auf zu bluten. Die werde er in Zukunft wohl eher im Pool kühlen, ins Meer wolle er aber trotzdem zurück.

Meistens ist es eben doch besser, wenn man nicht weiß, was da unten schlummert. Sonst könnte man noch auf diesen Fisch treffen – und der hat gar kein Gesicht:

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