Adidas: Diese Sneakers wurden aus Ozeanmüll hergestellt
Adidas

Adidas: Diese Sneakers wurden aus Ozeanmüll hergestellt

vor 11 Monaten

Endlich wird der ganze Müll (okay, zumindest ein Teil), der unsere Weltmeere verdreckt, mal für ein sinnvolles Projekt eingesetzt: Bisher sind die Sneakers noch limitiert, kommendes Jahr soll es aber Millionen davon geben.

Als großes Unternehmen kann man seine Stellung auf dem Markt ruhig mal ausnutzen – positiv. Das macht Adidas jetzt. In Zusammenarbeit mit der Organisation Parley for the Oceans, die sich für die Reduzierung des Plastikmülls in den Ozeanen einsetzt, haben sie jetzt Schuhe entwickelt, die aus eben diesem recycelten Plastikmüll bestehen.

Naja, zumindest der Großteil. Immerhin sind es 95 Prozent. Bereits vergangenes Jahr wurde ein Prototyp aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Denn nur weil etwas aus Abfall besteht, muss es nicht hässlich und unnütz sein.

Die weiterentwickelten Sneakers kann man tatsächlich bald kaufen. Zwar sind sie mit etwa 200 Euro nicht gerade günstig, aber ziemlich rar. Etwa 7.000 Paar stellt das Unternehmen her. Ab Mitte November kann man sie im Online-Shop bestellen.

Das Obermaterial besteht zu 95 Prozent aus recyceltem Ozeanmüll, der in der Nähe der Malediven eingesammelt wurde. Der Rest soll ebenfalls aus recyceltem Material (meist Polyester) hergestellt sein. Bei einem Paar kommt man so auf elf Plastikflaschen.

2017 sollen eine Million Paare nachkommen. Der Sportartikelhersteller will in Zukunft sogar komplett auf den Einsatz von Neukunststoff verzichten. Ein ambitioniertes Ziel.

Die Organisation Parley, die mit Adidas zusammenarbeit, ist übrigens auch für einige Fußball-Trikots aus recyceltem Plastikmüll verantwortlich. Erst am Samstag hat der FC Bayern München gegen Hoffenheim in solchen Trikots gespielt. Auch Real Madrid wird am 26. November gegen Sporting De Gijón in umweltbewussten Trikots auflaufen.

Und wenn man nicht ein weltbekanntes Unternehmen besitzt, muss man sich eben was eigenes einfallen lassen. Zwei Australier haben den Seabin entworfen. Damit sollen ebenfalls die Meere vom Plastikmüll befreit werden:

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: