Schützt diese Flüssigkeit euren Handy-Bildschirm besser als Schutzfolien?
via YouTube/ Elton Than

Schützt diese Flüssigkeit euren Handy-Bildschirm besser als Schutzfolien?

vor 1 Jahr

Wer kennt das nicht: Da hat man einmal Handy und Schlüssel zusammen in der Hosentasche, und schon sieht man die ersten Kratzer im Bildschirm. Um das zu verhindern, benutzen viele Leute die bekannten Schutzfolien zum Aufkleben. Aber es gibt noch eine andere Methode, um seinen Smartphone-Bildschirm zu schonen: Ein flüssiger Lack, der Handy-Bildschirme „unzerstörbar“ machen soll.

Schutzfolien aufzukleben kann eine richtige Herausforderung sein: Wenn man beim ersten Auftragen nicht zu einhundert Prozent akkurat arbeitet, bilden sich Luftblasen, Staub klebt unter der Folie oder man hat Falten drin – und das sieht nicht gerade schön aus.

Um das zu verhindern, hat der malaysische Hersteller Mark Global Trade jetzt den Liquid Screen Protector Kristall auf den Markt gebracht. Das ist eine Flüssigkeit, die nach dem Aushärten eine sogenannte Nano-Versiegelung bildet. Dieses Konzept wird auch oft bei der Aufbereitung von Autolacken oder bei Photovoltaik-Anlagen benutzt. Die Anwendung für das Smartphone klingt einfach:

  • zuerst das Display mit dem mitgelieferten Reinigungstuch säubern
  • das Päckchen mit der Flüssigkeit öffnen, Pad herausnehmen und gleichmäßig auf den Screen auftragen
  • ein paar Minuten trocknen lassen

Und schon hat man eine unsichtbare Schutzschicht auf seinem Tablet- oder Smartphone-Bildschirm. Das Gerät kann anschließend direkt wieder benutzt werden, ausgehärtet ist die aufgetragene Schicht jedoch erst nach 48 Stunden. Direkt nach dem Auftragen fühlt sich der Bildschirm sofort glatter an. Das liegt daran, dass die Flüssigkeit jetzt sogenannte Nano-Kratzer versiegelt hat, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann. Auch Fingerabdrücke und Fettflecken sollen dem Screen jetzt nichts mehr anhaben können. Der Liquid Screen Protector musste verschiedene Härtetests bestehen, darunter die Konfrontation mit Schlüssel und Schere.

Die Flüssigkeit liefert dem Bildschirm eine Härte von 9H, also Stufe 9 auf der Härteskala nach Mohs. Das bedeutet, dass die Schicht einem spitzen Bleistift mit einem Druckgewicht von 0,75 Kilogramm standhalten kann. Je stumpfer oder größer die Oberfläche des einwirkenden Gegenstandes, desto höher kann auch die Druckstärke sein.

Wie verdreckt sind eigentlich unsere Flachbildschirme, iPods, Handys und Co.? Dass sich in Computertastaturen viele Bakterien sammeln, ist mittlerweile bekannt, aber wie sieht es bei den Gebrauchsgegenständen der neuesten Generation aus? Sollten wir alle von normalen Tastaturen Abschied nehmen und aus hygienischen Gründen nur noch Touchscreens verwenden? Jan Schwiderek macht sich auf die Suche nach den Keimen und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen:

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