Screenshot via Facebook, North Vic Engines Cobram

In diesem Video tötet eine Spinne die zweitgiftigste Schlange der Welt

vor 4 Tagen

Das kann es nur in Australien geben: Ein auf Facebook gepostetes Video, in dem ein ultimativer Überlebenskampf zwischen Rotrückenspinne und Braunschlange stattfindet, erregt im Moment viel Aufsehen. 

Die Rotrückenspinne gehört zu den sogenannten „Echten Witwen“. Ihr Nervengift ist für den Menschen normalerweise nicht tödlich, verursacht aber sehr starke Schmerzen. Bei ihrem Kontrahenten, der Östlichen Braunschlange, hingegen handelt es sich um eine für uns extrem gefährliche Schlangenart. Nach dem Inlandtaipan ist sie nämlich die zweitgiftigste Landschlange der Welt: Menschen sind üblicherweise 15 Minuten nach dem Biss tot.

Geht es also nur um das Gift, würden wir sagen: Schlange schlägt Spinne. Doch da habt ihr die Rechnung nicht mit dem Spinnennetz gemacht. Aber schaut euch hier erst mal das Video an:

Das Video wurde in einem Geschäft in Victoria, Australien, aufgenommen. Die Macher garantieren, dass der Kampf nicht inszeniert war. Es scheint sich um eine zufällige Begegnung zu handeln. Zwar sieht man im Clip das Ende des Kampfes nicht, aber einer der Anwesenden bestätigte: Die Spinne tötete die Schlange.

Ganz fair waren die Kampfbedinungen wohl doch nicht: Die Braunschlange scheint ein junges Exemplar gewesen zu sein. Auch deshalb hatte sie wohl nicht die Kraft, sich aus dem extrem starken Netz der Rotrückenspinne zu befreien. Nachdem die Spinne sie biss, hatte sie wohl einfaches Spiel. Ihr Gift (Alpha-Latrotoxin) lähmte die Schlange – zumindest kurzzeitig. Und die Witwe konnte sich daran machen, ihre Beute weiter mit ihrem Faden zu umwickeln und so bewegungsunfähig zu machen.

Danach injizierte die Spinne der Braunschlange ihre Verdauungsenzyme. Diese bewirken, dass sich das Gewebe der Schlange zersetzt. So kann sie von der Spinne später leichter verspeist und verdaut werden.

In Japan treten sogenannte Samurai-Spinnen in Wrestling-Kämpfen gegeneinander an. Und das haben wir uns mal genauer angesehen:

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