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Wintermüde? So buchst du jetzt deinen Schnäppchen-Urlaub

Viel Urlaub für wenig Geld! Reporterin Claire zeigt, mit welchen 4 Tipps es mit dem Schnäppchen-Urlaub klappt. Unser Extra: Günstige, aber großartige Reiseziele.
Teaserbild: Wintermüde? So buchst du jetzt deinen Schnäppchen-Urlaub

Das Wichtigste zum Thema Schnäppchen-Urlaub

  • Early Bird Catches! Reiseveranstalter gewähren Kunden einen Frühbucherrabatt (bis zu 50 Prozent) auf den regulären Flug- oder Hotelzimmerpreis. Die beste Zeit für die Buchung ist ein halbes Jahr vor Reiseantritt.

  • Pauschalreise vs. Individualreise: Lieber auf ein Gesamtpaket zurückgreifen oder verschiedene Leistungen einzeln buchen? Preisvergleichsportale können helfen.

  • Tricks, um bei der Online-Flugbuchung zu sparen: 1. Metasuchmaschinen nutzen, die Anfragen gleichzeitig an mehrere Suchmaschinen weiterleiten. 2. Dienstags nach 18 Uhr gucken, wenn die Airlines ihre neuen Angebote ins Netz stellen. 3. Alternative Abflughäfen checken.

  • Auch aufgrund von (offenkundigen) Preisfehlern in Buchungssystemen kann man günstiger wegkommen: #errorfares. Aber: In bestimmten Fällen dürfen die Anbieter stornieren.

Europa für Sparfüchse: In diesen Ländern ist der Urlaub besonders günstig

Blind Booking: Überraschungsreisen zu Top-Preisen

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    Surprice! Bucht man online Flüge und/oder Hotels „blind“, erfährt man erst hinterher, wo‘s hingeht – aber dafür bezahlt man weniger. Für die Anbieter ist Blind Booking eine Möglichkeit, die Auslastung zu erhöhen.

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    Die Reisedaten und den Abflughafen kann man vorab festlegen. Gegen einen (geringen) Aufpreis lassen sich bestimmte Destinationen ausschließen.

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    Strand, Sightseeing oder vor allem Party? Auch die gewünschte „Urlaubskategorie“ ist frei wählbar.

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    Achtung! Bei den Überraschungsflügen fallen oft Extrakosten fürs Aufgabegepäck an. Wer zu zweit fliegt und Geld sparen möchte, kann sich einen größeren Koffer „teilen“.

Voluntourismus: Arbeit gegen Kost und Logis

Auch Urlaub zum Nulltarif ist möglich. Dafür musst du dann aber was tun: Die Verbindung von Ferien und Freiwilligenarbeit nennt sich Voluntourismus. Viele Einrichtungen wie Flüchtlingscamps, Kinderheime oder Tierauffangstationen sind auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen, überall auf der Welt. Wer mit anpackt, bekommt für seinen Einsatz üblicherweise Verpflegung und einen Schlafplatz.

Häuser bauen in Haiti, Englisch unterrichten in Kenia, Kinder betreuen in Vietnam, Elefanten pflegen in Thailand, den Regenwald schützen in Costa Rica, Obst ernten in Frankreich - entsprechende Programme finden sich im Internet. Vor Ort bleibt genügend Zeit, um Land und Leute kennenzulernen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, "nebenbei" eine neue Sprache zu lernen. Die Welt entdecken, gleichzeitig helfen und kein Geld ausgeben. Gute (!) Reise.   

Veröffentlicht: 29.12.2019 / Autor: Heike Predikant