5 tierische Einwanderer, die unser Ökosystem durcheinander bringen
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5 tierische Einwanderer, die unser Ökosystem durcheinander bringen

vor 2 Jahren

Manchmal passiert es mit Absicht, oft kann es nicht verhindert werden: Nicht-heimische Tierarten gelangen in unser Ökosystem. Häufig werden solche Tiere ein echtes Problem. Wir stellen euch fünf dieser tierischen Einwanderer vor.

Der Albtraum für die Holzindustrie: Asiatischer Laubholzbockkäfer

Laubholzbockkäfer
Er befällt gerne Laubholzarten
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Dieser Baumschädling ist womöglich durch unsterilisierte Holzpaletten oder Zierpflanzen in unser Land gekommen. Er hat bereits große Schäden angerichtet und es vor allem auf Laubholzarten abgesehen. Bei starkem Befall mit dem Schädling sterben die Bäume ab, wodurch die Holzindustrie schwere finanzielle Schäden in Kauf nehmen muss.

Ein Schreck für jeden Gärtner: Afrikanische Riesenschnecke

Schnecke
Afrikanische Riesenschnecke
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Normalerweise sind Schnecken keine furchterregenden Tiere, doch diese Gattung hat es in sich. Die Riesenschnecke ist dreißig Zentimeter groß – und dementsprechend hat sie  Appetit auf 500 verschiedene Pflanzenarten. Als ob das noch nicht genug wäre, frisst sie sogar den Putz von den Wänden. Wer jetzt glaubt, dass die Afrikanische Riesenschnecke Vegetarier ist, der täuscht sich: Nachts oder bei Dämmerung geht sie auf die Jagd nach kleineren Schnecken und stellt eine echte Gefahr für andere Arten dar.

Unbeliebt auf der ganzen Welt: Ratten

Ratte
Der Welteroberer
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65 Arten gibt es von den Welteroberern, die eigentlich aus Asien und Australien stammen. Mittlerweile gibt es sie weltweit, sogar auf einsamen Inseln treiben sie sich herum. Aller Voraussicht nach haben sie es auf Schiffen in den Rest der Welt geschafft. Die Nagetiere sind besonders als Krankheitsüberträger bekannt. Sie sollen zum Beispiel Hauptüberträger der Pest im 14. Jahrhundert gewesen sein.

 Der Rebell unter den Einwanderer-Tieren: Wildkatze

Wildkatze
In Deutschland ist sie größtenteils in der Mitte und im Südwesten zu finden.
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Wir alle kennen es von unserer Hauskatze: Der Jagdinstinkt ist groß und sie wollen sich mit allen Tieren anlegen. Im australischen Urwald oder in nordamerikanischen Wäldern gibt es die Wildkatze millionenfach, bei uns in Deutschland hat sie größtenteils in der Mitte und im Südwesten ihr Revier. Im Pfälzer Wald oder in der Eifel ist sie hierzulande besonders vertreten. Sie ist ein echter Killer, denn weltweit hat sie bereits 33 Insel-Vogelarten und 28 Beuteltierarten auf dem Gewissen.

In Massen extrem riskant: Feuerameise

Feuerameise
Gerne befallen sie Ernten
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Vor allem wenn sie in großen Gruppen auftreten, werden die Sechsbeiner zu einer echten Plage. Allein eine Kolonie besteht aus Milliarden von Ameisen. Für uns Menschen können sie sogar richtig gefährlich werden: Ihr Biss tut nicht nur höllisch weh und brennt, sondern kann auch eine allergische Reaktion auslösen. Auch für unsere einheimischen Ameisen kann sie bedrohlich werden. Unter den Insekten wird dieses Tier als Raubtier bezeichnet, da sie sich beinahe von allen anderen Insektenarten ernährt. In den USA wurde durch sie beinahe die heimische Art ausgerottet.

 

Oft sind ganz kleine und unscheinbare Tiere die gefährlichsten. Hier könnt ihr erfahren, bei welchen giftigen Tierarten ein Biss oder Stich tödlich enden kann:

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