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Forschung, Freiheit, Hilfe: Diese Nachrichten machen im Anti-Corona-Kampf Hoffnung

In Frankreich wird an einem Wirkstoff gearbeitet, in Wuhan wird die Ausgangssperre weitgehend aufgehoben und in Europa wird sich gegenseitig geholfen - diese und weitere Good News gibt's hier.

1. Auf der Suche nach einem Wirkstoff

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    In Europa haben klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19 begonnen.

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    Bei den Tests kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir und Ritonavir mit oder ohne die Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, sagte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm.

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    3.200 Versuchspersonen aus Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden, die infiziert sind und deswegen in einem Krankenhaus behandelt werden, nehmen teil.

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    Der Generaldirektor im französischen Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, sagte, die Medikamente würden "unter strikter Aufsicht" getestet.

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    Die Testreihe trägt den Namen Discovery (Entdeckung). Zudem laufen weitere klinische Tests, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Namen Solidarity (Solidarität) vorantreibt.

2. In Wuhan dürfen die Menschen wieder ins Freie

Wie in den Tagen zuvor gibt es aus China gute Neuigkeiten: Die 2 Monate andauernde Ausgangssperre in Wuhan ist für gesunde Personen ab Mittwoch vorbei.

Bewohner der Stadt dürfen jetzt schon ihre Viertel verlassen. Außerdem soll der öffentliche Nahverkehr wieder aufgenommen und Kontrollpunkte zwischen verschiedenen Bezirken abgebaut werden.

Einwohner, die die Stadt komplett verlassen und in andere Teile der Provinz Hubei oder Chinas reisen wollen, können einen Antrag stellen. Voraussetzung: Sie haben einen Beleg über ein negatives Testergebnis.

In der zentralchinesischen Metropole wurden im Dezember 2019 die ersten Infektionen registriert, es war die erste Stadt weltweit, die abgeriegelt wurde.

Die Ausgangssperre in Wuhan wird Schritt für Schritt gelockert


Die Ausgangssperre in Wuhan ist für gesunde Menschen ab Mittwoch vorbei.
© picture alliance / AP Photo

3. Programmieren gegen das Corona-Virus

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    Vergangenes Wochenende hat die Bundesregierung unter dem Hashtag #WirVsVirus einen Hackathon veranstaltet.

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    Fast 43.000 Menschen nahmen an dem 2-tägigen Event teil. Sie programmierten und gestalteten Apps und andere Lösungen zur Bewältigung der Corona-Virus-Krise.

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    "Das war offenkundig der größte Hackathon, der jemals weltweit durchgeführt wurde", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun.

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    Am Ende standen 2.000 Projekte zu Buche, rund 100 seien von der Bundesregierung eingebracht worden, hieß es.

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    Bis zum kommenden Wochenende soll nun eine Jury die besten Projekte auswählen, die im Anschluss umgesetzt werden.

Der größte Hackathon aller Zeiten

4. Grenzübergreifende Hilfe

5. Desinfektionsmittel statt Schnaps, Vodka und Parfüm

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    Desinfektionsmittel sind zu einer begehrten Flüssigkeit geworden und in vielen Läden immer wieder ausverkauft.

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    Um den erhöhten Bedarf zu decken und vor allem Krankenhäusern zu helfen, wollen Brauereien und Destillerien aus Europa helfen.

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    Viele haben beschlossen, ihre Produktion zum Teil auf Desinfektionsmittel umzustellen.

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    Die schottische Destillerie Leith Gin teilte mit: "Wir haben unsere Spirituosen-Herstellung ausgesetzt und produzieren jetzt Handdesinfektion für die, die es in unserer Nachbarschaft brauchen.“

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    In Frankreich spendete Pernod Ricard 70.000 Liter reinen Alkohols zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Auch in den USA kündigten viele Destillerien an, etwas zu tun.

Veröffentlicht: 23.03.2020 / Autor: Benjamin Reibert

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