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Fotos der Corona-Krise - so verändert sich unser Alltag

Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff. Für viele Menschen verändert sich das alltägliche Leben - wie diese Bilder zeigen.

Telefonzelle als Lebensmittel-Sammelstelle

Mit Hilfe eines Pflanzenregals haben Einwohner des schottischen Dorfes Muthill eine traditionelle rote Telefonzelle in eine Sammelstelle für Lebensmittel verwandelt. Zahlreiche Einwohner spendeten bereits für Obdachlose und Bedürftige, die die Pandemie hart trifft.

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Maske per Automat

In Polen können an einigen Automaten Gesichtsmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel gekauft werden - so wie hier in Krakau. Seit dem 16. April müssen alle Einwohner im öffentlichen Raum Mund und Nase bedecken.

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Der Linienbus wird zum Testzentrum

In Frankfurt am Main wurde ein Linienbus zum mobilen Testzentrum des Deutschen Roten Kreuzes umgebaut. Hier sollen bis Ende April mindestens 8.000 Bewohner und Mitarbeiter von etwa 500 Altenheimen und Pflegeeinrichtungen auf das Corona-Virus getestet werden.

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Spezielle Schutzmasken für Neugeborene

Thailändische Krankenhäuser ergreifen besondere Maßnahmen, um Babys vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus zu bewahren. Den Neugeborenen werden eigens für sie gefertigte Masken aufgesetzt. Der Gesichtsschutz mit passendem Mützchen wurde in Thailand entwickelt. Auch andere Hospitäler wollen die Idee übernehmen.

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Check aus der Luft

Am vergangenen Wochenende hat die Polizei in Friedrichshafen kontrolliert, ob sich die Bevölkerung an das Kontaktverbot hält - und zwar von einem Zeppelin aus.

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Sicherheits-Rutsche

Um den Mindest-Abstand einzuhalten, hat sich ein Hamburger Restaurant etwas Besonderes einfallen lassen: Das "Lesser Panda Ramen" brachte eine "Ramen-Rutsche" vor dem Laden an, mit der das bestellte Essen ohne Kontakt zum Kunden kommt.

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Corona-Pralinen

Eine Bäckerei in Erfurt verkauft aktuell Pralinen in Form von Corona-Viren. Der Konditormeister bietet in seinem Geschäft neben "Viren" auch andere kreative süße Spezialitäten an, die zur Corona-Krise passen.

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Parade trotz Pandemie

Im russischen Yekaterinburg soll trotz der Corona-Krise am 9. Mai eine riesige Militärparade stattfinden – anlässlich des 75. Jahrestags des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Eine Probe fand bereits (mit Atemschutzmasken) statt.

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Schutz für mutmaßliche Verbrecher

Ein ehemaliger SS-Wachmann im Konzentrationslager Stutthof wird zum Beginn eines weiteren Prozesstags von einem Arzt in den Sitzungssaal des Landgerichts geschoben - natürlich mit Maske. Zum Schutz des 93-jährigen vor dem Corona-Virus werden strenge Hygienevorschriften eingehalten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, Beihilfe zum Mord an 5.230 Menschen geleistet zu haben.

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Kein Tulpen-Jahr

Floristen haben geschlossen, Feiern werden abgesagt - und kaum jemand kauft noch Tulpen. Aufgrund der Corona-Flaute mussten die holländischen Gärtner bereits 140 Millionen Tulpen schreddern.

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Gottesdienst mit Bildern

Bei Ostergottesdiensten predigten die Pfarrer dieses Jahr vor leeren Bänken. Doch viele Gemeinden hatten eine Idee: Sie stellten Fotos der Gläubigen auf - so wie hier in Hamm.

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Vereint im Kampf gegen Corona

Der Azadi-Turm in Teheran wurde vor einigen Tagen mit den Flaggen der Länder angestrahlt, die gegen die Corona-Virus-Pandemie kämpfen. Mit der Aktion will der Iran jenen Menschen danken, die tagtäglich in Krankenhäusern arbeiten und dabei helfen, die Krise zu meistern.

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Desinfizieren, desinfizieren, desinfizieren

In Kolumbien hilft das Militär mit, ganze Bezirke zu desinfizieren. Hier reinigt eine Gruppe von Soldaten eine Straße in der Hauptstadt Bogotá.

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Benzinmangel in Venezuela

Schon vor der Pandemie war die wirtschaftliche Lage in Venezuela angespannt. Dem ölreichsten Land der Welt droht jetzt zusätzlich ein Benzinmangel, denn es kann selbst aktuell kein Benzin herstellen und ist deshalb auf Importe angewiesen.

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Keine Corona-Fälle in Nordkorea?

Das Land hat vor Wochen bei der WHO angegeben, keinen einzigen Corona-Patienten zu haben. Es sei aber "extrem unwahrscheinlich", dass es dort noch keine Infektionen gibt, meint Andray Abrahamian. Der Brite lehrt am Zentrum für Sicherheitspolitik an der George Mason Universität im südkoreanischen Incheon.

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Veröffentlicht: 17.04.2020 / Autor: Benjamin Reibert

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