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In Österreich öffnen die ersten Geschäfte wieder - und 4 weitere Good News zu Corona

Als eines der ersten Länder Europas wagt Österreich einen Schritt in Richtung Normalität. Und Google und Apple entwickeln gemeinsam mit dem britischen Gesundheitsdienst eine Corona-App.

Mehr Geld für Schutzkleidung und Masken

Um die heimische Produktion von Schutzkleidung und Atemschutzmasken anzukurbeln, will die Bundesregierung Fördergelder in Höhe von 40 Millionen Euro bereitstellen.

Unter anderem will der Autobauer BMW in die Masken-Produktion einsteigen. Das Unternehmen will bis zu 300.000 Stück pro Tag herstellen, sowohl für den Eigenbedarf als auch für Ärzte und Pfleger.

Krankenhäuser und Pflegeheime berichten derzeit von einem dramatischen Mangel an Schutzmasken und anderen Materialien. Bund und Länder bestellen deshalb Material im Ausland.

Am 07. April landete eine Frachtmaschine mit 8 Millionen Atemschutzmasken aus China in München. Zukünftig will die Regierung nicht mehr von solchen Importen abhängig sein.

Wie hier in Hannover produzieren vermehrt deutsche Unternehmen Atemschutzmasken und Co.


Wie hier in Hannover produzieren vermehrt deutsche Unternehmen Atemschutzmasken und Schutzkleidung.
© picture alliance/augenklick/GES

Google und Apple arbeiten an gemeinsamer App

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    Die beiden Tech-Unternehmen Google und Apple arbeiten an einer gemeinsamen Corona-App.

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    Diese soll eine mögliche Ansteckung mit dem Virus leichter feststellbar machen.

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    Bei dem Projekt ist noch ein 3. Partner an Bord: der britische Gesundheitsdienst NHS.

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    Die Bluetooth-Technologie soll Smartphone-Besitzern dabei helfen nachzuvollziehen, ob sie mit einem Infizierten Kontakt hatten.

China plant demnächst seine Schulen wieder zu öffnen

In fast allen chinesischen Provinzen und Metropolen sollen in den nächsten Wochen wieder die Schulen öffnen. Nur die besonders geschützte Hauptstadt Peking und die vom Corona-Virus schwer betroffene Provinz Hubei haben noch keine entsprechenden Pläne vorgestellt.

Laut der chinesischen Zeitung Global Times hält eine Expertenkommission der Regierung den Schulbetrieb ab Ende April wieder für möglich - sofern es keine neuen großen Ausbrüche gibt.In China sollen bald wieder fast alle Schulen öffnen

In China sollen bald wieder fast alle Schulen öffnen.

In Österreich eröffnen die ersten Geschäfte wieder

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    Nach einer 4-wöchigen Schließung haben in Österreich wieder zahlreiche Geschäfte geöffnet.

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    Von der Lockerung profitieren kleine Läden wie Buchhandlungen, Parfümerien und Boutiquen.

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    Auch Bau- und Gartenmärkten ist es erlaubt unter strengen Hygieneauflagen wieder Kunden zu bedienen.

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    Durch die Pflicht, einen Einkaufswagen zu nutzen, wurde die Zahl der Kunden begrenzt.

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    Zu den Vorschriften zählt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Abstandhalten.

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    Mit der stufenweisen Lockerung wagt Österreich als eines der ersten Länder in Europa einen Schritt in Richtung Normalität.

Marktverkäufer machen ordentliches Plus

Ein positiver Aspekt für die Wirtschaft: Verkäufer von Obst und Gemüse, Käse, Fisch oder Blumen unter freiem Himmel haben im Februar deutlich mehr Umsatz gemacht.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Summe um 8,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Vermutung der Statistiker: Viele Verbraucher gingen lieber auf den Markt, weil sie dort eine geringere Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus vermuteten.

Ein weiterer Faktor könnte sein, dass viele Verbraucher wegen der Einschränkungen infolge der Pandemie mehr Zeit zum Einkaufen hatten.

In Deutschland wurde zuletzt mehr Obst und Gemüse unter freiem Himmel gekauft


In Deutschland wurde zuletzt mehr Obst, Gemüse und Co. unter freiem Himmel gekauft.
© picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Veröffentlicht: 14.04.2020 / Autor: Benjamin Reibert

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