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2G-Plus Regel -Lockerungen für Drittgeimpfte

Lockerungen für Dritt-Geimpfte: Keine 2G-Plus-Testpflicht mehr

Keine Testpflicht für Geboosterte: In einigen Bundesländern gilt diese Regel bereits, jetzt haben die Gesundheitsminister:innen sich auf einheitliche Lockerungen für Dritt-Geimpfte geeinigt. Im Clip: So funktioniert eine Booster-Impfung.
Lockerungen für Dritt-Geimpfte: Keine 2G-Plus-Testpflicht mehr
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Das Wichtigste zum Thema Lockerungen für Dritt-Geimpfte

  • Boostern ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, die aktuelle Infektionswelle zu brechen - so lautet die Empfehlung der Expert:innen.

  • Im Kontext der neuen Virus-Variante Omikron verkündete Gesundheitsminister Karl Lauterbach bereits: "Die Impfung ist nur abgeschlossen, wenn man 3-mal geimpft wurde."

  • Wegen der hohen Infektionszahlen herrschen in weiten Teilen Deutschlands verschärfte Zugangsbeschränkungen. Zukünftig sollen geboosterte Personen von der 2G-Plus-Regel ausgenommen sein.

  • Das soll die Motivation zur Auffrischungs-Impfung erhöhen.

Was bedeutet 2G-Plus?

Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene - bei der 2G-Regel, die bereits flächendeckend in Deutschland gilt, haben Ungeimpfte keinen Zutritt mehr.

➕ Noch strenger ist hingegen die 2G-Plus-Regelung: Hier muss zusätzlich zum Impf- und Genesenen-Nachweis noch ein negativer Schnelltest vorgelegt werden.

➕ Wo die 2G-Plus-Regel gilt, unterscheidet sich je nach Bundesland. Häufig greift der Beschluss ab einer festgelegten Warnstufe in Hotspot-Regionen mit hohen Inzidenzzahlen.

In diesen Bereichen kann die 2G-Plus-Regel angewendet werden

  • 🍽

    Gastronomie und Hotels

  • 🏊

    Schwimmbäder und Fitness-Studios

  • 💇

    Friseur und Kosmetik

  • 🎭

    Theater-, Kino- und Museumsbesuch

  • 🎄

    Weihnachtsmärkte

Corona-Impfstoffe im Vergleich

Corona-Impfstoffe im Vergleich

Keine Testpflicht für Geboosterte?

In der Gesundheitsminister:innen-Konferenz haben sich die Länder bundesweit auf die Aufhebung der Testpflicht bei 2G-Plus für 3-fach geimpfte Personen geeinigt. In einigen Bundesländern, darunter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, galt dieser Beschluss schon vorher.

Für den Zutritt reicht der aktuelle Booster-Nachweis - allerdings erst 14 Tage nach den 3. Pieks. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach setzte sich für die Aufhebung des Testnachweises ein. Geimpfte mit Auffrischungsimpfung zum Testen zu schicken, sei medizinisch nicht sinnvoll. Ob die Lockerung auf weitere Personengruppen - beispielsweise Genesene - ausgeweitet werden kann, sollen Expert:innen klären.

Für medizinische Einrichtungen soll die Testpflicht bei 2G-Plus aber weiterhin gelten - für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sei das Restrisiko zu hoch. Zusätzlich bedeutet der Beschluss vorerst eine Lockerung auf Zeit - die Regelung soll immer an die aktuelle Lage angepasst werden.

Gleichzeitig hofft die Politik darauf, dass die Aufhebung einen Anreiz zum Boostern schafft.

Markus Söder verkündete die Aufhebung der Testpflicht für Dritt-Geimpfte in Bayern auf Twitter

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Das sagen Kritiker:innen zu den Aufhebungs-Plänen

  • Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, hält den Entschluss für voreilig.

  • Noch wisse man nicht, wie sich die Pandemie in den nächsten Wochen entwickelt. Deshalb wäre es nach Meinung von Teichert ratsam, abzuwarten - auch, weil die Booster-Wirkung gegen Omikron noch nicht abschließend geklärt sei.

  • "Eine solche Maßnahme würde dazu beitragen, dass die Omikron-Welle sogar früher kommt", warnte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie Carsten Watzl.

  • Je breiter getestet wird, desto schneller könnten Infektionen entdeckt und nachverfolgt werden.

  • Auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnte vor einer Lockerung der Testpflicht für Dritt-Geimpfte.

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Veröffentlicht: 14.12.2021 / Autorin: Nicole Lemberg