Galileo WM CopyCreated with Sketch.
Corona: Hilfgüter aus China kommen in Malaysia an

One Virus – one World! So helfen sich Länder gegenseitig in der Corona-Krise

Covid-19 ist längst ein globales Problem. Viele Länder helfen jetzt anderen. Wie diese Solidarität aussieht und wie auch du helfen kannst.
Corona: Hilfgüter aus China kommen in Malaysia an

Das Wichtigste zum Thema Weltweite Corona-Hilfe

  • In 177 Ländern weltweit wurden bereits Menschen positiv auf das neue Corona-Virus getestet. (Stand: 30.03.2020)

  • Da sich das Virus inzwischen weltweit ausgebreitet hat, ist der internationale Zusammenhalt mehr denn je gefragt. Auf unterschiedliche Arten unterstützen sich Länder in der Corona-Krise. Wie genau, erfährst du weiter unten.

  • Besonders gefragt: Hilfsgüter, wie Schutzbekleidung und Atemmasken, Desinfektionsmittel oder Beatmungsgeräte, aber auch medizinisches Personal oder Krankenhausplätze.

Die globale Ausbreitung von Covid-19 siehst du auf der interaktiven Karte

Externer Inhalt

Dieses Element stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram und Youtube.

Um diese Inhalte anzuzeigen, aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards in den

Johns Hopkins University, 2020

So helfen sich Länder gerade gegenseitig

  • 🇨🇳

    In China hat sich die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt. Jetzt schickt das Land Ärzte und medizinische Ausrüstung nach Europa, aber auch in andere Länder, wie Malaysia oder Kambodscha. Noch im Februar hatte Deutschland Hilfsgüter an China geschickt.

  • 🇩🇪

    Deutschland versorgt Italien unter anderem mit Beatmungsgeräten. In mehreren deutschen Bundesländern werden inzwischen auch Patienten aus Frankreich oder Italien in Kliniken behandelt.

  • 🇨🇺

    Auch Ärzte aus Kuba sind in Italien im Einsatz - genauso wie in fast 60 anderen Ländern auf der Welt. Für den kubanischen Staat sind sie eine wichtige Einnahmequelle.

  • 🇷🇺

    Aus Russland kamen ebenfalls Ärzte und medizinisches Material nach Italien.

Was macht die WHO im Kampf gegen die Krise?

Prinzipiell entscheiden die Länder selbst über Sicherheitsmaßnahmen. Ausnahme: Es tritt ein neuer Krankheitserreger auf, der eine globale Gesundheitsgefährdung darstellt. Dann greift die Weltgesundheitsorganisation WHO ein - wie jetzt.

Die WHO hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen und gemeinsame Maßnahmen festgelegt. Unter anderem sollen Länder mit einem schwächeren Gesundheitssystem unterstützt und die weltweite Arbeit an einem Impfstoff und Medikamenten beschleunigt werden.

Das passiert bereits, auch auf privatwirtschaftlicher Ebene. So arbeiten verschiedene Firmen bei der Entwicklung eines Impfstoffes eng zusammen, andere haben ihre Produktion umgestellt und stellen jetzt beispielsweise besonders notwendige Schutzkleidung und Atemmasken, Desinfektionsmittel oder Beatmungsgeräte her.

 

Hier könnte ein Corona-Ausbruch besonders dramatisch sein

  • 🗺

    Entwicklungs- und Schwellenländer: Länder, wie Indien, Venzuela oder Ägypten haben bisher erst wenige Corona-Infizierte. Zugleich ist das Gesundheitssystem in den Regionen meist nicht gut ausgebaut.

  • 🌍

    Das trifft auch auf viele afrikanische Staaten zu. Instabile Regierungen, schlechte Hygienebedingungen und eine mangelnde Gesundheitsversorgung könnten dem Virus eine gute Grundlage bieten, um sich unbemerkt auszubreiten. Zugleich profitiert der Kontinent von den bisherigen Erfahrungen mit Epidemien, wie Ebola.

  • 🏳

    Kriegsgebiete könnte das Virus hart treffen. So auch Syrien. Die weltweite Pandemie hat den Bürgerkrieg nicht gestoppt. Zerstörte Krankenhäuser, fehlendes Personal und medizinische Gerätschaften sind eine der Folgen. Die Vereinten Nationen (UN) haben deshalb zum Waffenstillstand aufgerufen.

  • 🤝

    Die UN prüfen zudem gerade, ob ein Hilfsfonds für Länder mit schwächerem Gesundheitssystem eingerichtet wird.

#leavenoonebehind: Corona und die Flüchtlingslager

Externer Inhalt

Dieses Element stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram und Youtube.

Um diese Inhalte anzuzeigen, aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards in den

Veröffentlicht: 30.03.2020 / Autor: Franziska Schosser