Themenseiten-Hintergrund

Testzentrum am Flughafen und weitere Corona-Good-News

Am Flughafen in Frankfurt können sich Reisende einem Corona-Virus-Test unterziehen, die chinesische Wirtschaft verzeichnet wieder Gewinne, und ein Nobelpreisträger setzt sich für einen kostenlosen Impfstoff ein.
Am Frankfurter Flughafen finden ab sofort Corona-Tests statt

#1: Am Frankfurter Flughafen öffnet ein Corona-Testzentrum

Du willst an deinem Urlaubsziel nicht in Quarantäne müssen? Kein Problem: Am Frankfurter Airport gibt's vor dem Einsteigen die Möglichkeit, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen.

Ein Biotechnologie-Unternehmen hat das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber und der Lufthansa Anfang der Woche gestartet. Bis voraussichtlich Ende Juli 2021 können abfliegende und auch ankommende Passagiere das "Walk-In-Testcenter" in der Nähe des Terminalgebäudes und des Fernbahnhofs aufsuchen.

Ab sofort sind Corona-Virus-Tests am Frankfurter Flughafen möglich


Ab sofort sind Corona-Virus-Tests am Frankfurter Flughafen möglich.
© picture alliance/Boris Roessler/dpa

 

Das Zentrum könne bis zu 300 Tests pro Stunde machen, gab das Unternehmen bekannt. In viele Länder können Passagiere zurzeit nicht ohne einen maximal 72 Stunden zurückliegenden Test auf Covid-19 direkt einreisen.

#2: Massen-Tests in Peking

  • 🙅‍♂️

    Die chinesische Regierung macht ernst: Nachdem es auf einem Pekinger Großmarkt zu einem neuen Corona-Virus-Ausbruch kam, ordneten die Behörden Massen-Tests an.

  • 🔬

    Wie die Lokalbehörden mitteilten, wurden bislang 8,3 Millionen Proben gesammelt und 7,7 Millionen Tests in der 20-Millionen-Metropole abgeschlossen.

  • ☝️

    Wer aktuell die chinesische Hauptstadt verlassen will, muss einen negativen Corona-Virus-Test vorweisen und darf nicht in einem der Risikogebiete leben.

  • 👥

    Seit dem neuen Ausbruch wurden in Peking über 300 Infektionen festgestellt.

#3: Nobelpreisträger startet Aufruf für freien Impfstoff

Corona-Impfstoff für alle? Das fordern der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und mehr als 100 weitere namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kunst.

Sie setzen sich für die kostenlose Verteilung von Impfstoffen gegen das Corona-Virus weltweit und für alle Menschen ein.

In einem Aufruf werben sie dafür, dass Impfstoffe gegen das Sars-CoV-2-Virus als "globales, öffentliches Gut" angesehen und damit allen zur Verfügung stehen sollen. Sie appellieren zugleich an die kollektive Verantwortung für alle schutzbedürftigen Menschen ohne jegliche Diskriminierung.

Die Unterzeichner

#4: Keine Corona-Toten mehr in Madrid

  • 😢

    In Spanien galt Madrid als Corona-Hotspot Nummer 1.

  • 🙏

    Nun hat es in der spanischen Hauptstadt erstmals seit dem Ausbruch der Pandemie binnen eines Tages keinen einzigen neuen Todesfall gegeben.

  • 💬

    "Großartige Nachricht: Gestern war der erste Tag, an dem Madrid keine Toten wegen Covid-19 registriert hat", schrieb Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso auf Twitter.

  • Gemeinsam könne man es schaffen, "dass sich dieser Corona-Albtraum nicht wiederholt", so die konservative Politikerin.

  • 🇪🇸

    Mit mehr als 8.400 Toten und knapp 72.000 nachgewiesenen Infektionen ist Madrid die vom Corona-Virus am schwersten getroffene Region des Landes.

#5: Chinas Wirtschaft fährt wieder Gewinne ein

Das sind gute Anzeichen! Die Chancen auf eine wirtschaftliche Erholung Chinas in der Corona-Virus-Pandemie steigen.

Die Gewinne der Industriefirmen des Landes hätten sich erstmals seit 6 Monaten wieder erhöht, teilte die chinesische Statistikbehörde mit. Im Mai hätten sie im Schnitt um 6 Prozent im Vergleich zum Mai 2019 zugelegt.

Chinas Wirtschaft erholt sich offenbar

© picture alliance / Xu Hui / Costfoto

 

In den ersten 5 Monaten des Jahres lagen die Gewinne insgesamt aber noch fast 20 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraumes.

Da sich die Corona-Virus-Pandemie zuerst in China verbreitete, war die dortige Wirtschaft auch die erste, die massiv unter den Folgen der Viruserkrankung litt.

Veröffentlicht: 30.06.2020 / Autor: Benjamin Reibert