Darum solltet ihr wilden Tieren nicht zu nahe kommen - selbst wenn sie putzig sind
via Facebook/Jody Tibbitts

Darum solltet ihr wilden Tieren nicht zu nahe kommen – selbst wenn sie putzig sind

vor 3 Jahren

Dass man seine Hand nicht in das Maul von Tigern oder Löwen stecken sollte, ist jedem bekannt (sollte jedem bekannt sein). Aber auch Tiere, die im ersten Moment etwas zutraulicher und nicht so gefährlich wirken, bleiben wilde Tiere. Das beweist dieses Video aus dem Yellowstone National Park in den USA.

In dem bekannten Nationalpark gibt es zahlreiche wilde Tiere. Dazu gehören Bären, Wölfe oder Bisons. Dass die gefährlich sind, ist klar. Ein kürzlich auf Facebook veröffentlichtes Video zeigt, dass aber alle Lebewesen dort wild sind. Auch Elche, die im ersten Moment vielleicht harmlos erscheinen mögen.

Mitarbeiter des Parks weisen Besucher an, einen Abstand von mindestens 23 Metern zu wilden Tieren einzuhalten. Diesen Tipp wollte auch einer der Reiseführer, Jody Tibbitts, einer Touristin geben. Zu spät. Sie ging näher an eine Elch-Kuh heran, um ein besseres Foto schießen zu können. Das Ergebnis der Begegnung könnt ihr euch bestimmt denken:

Bei diesem Zwischenfall ist zum Glück nichts schlimmes passiert, eine Warnung sollte es trotzdem sein. Denn obwohl einige Tiere in ihrer natürlichen Umgebung vielleicht süß und putzig aussehen, sie bleiben wilde Tiere. Ihr Verhalten kann man nicht einschätzen – und das ist auch gut so. Schließlich sollen sie so wild wie möglich bleiben.

Laut Tibbits hat die Elch-Kuh wahrscheinlich angegriffen, weil sie ihr Kalb beschützen wollte. In einer anderen Quelle wird er zitiert, dass die Frau selbst gestolpert sei und die Kuh kurz vor ihren Füßen stoppte. Sie hätte sie aber auch ebenso gut zertrampeln können.

Auch bei uns können solche Zwischenfälle passieren. Ein gutes Beispiel sind Wildschweine. Im Wald kann man – vor allem im Frühjahr – den putzigen Frischlingen begegnen. Gerade dann ist aber Vorsicht geboten. Sobald die Eltern ihren Nachwuchs in Gefahr sehen, verstehen sie keinen Spaß und können angreifen. Und das kann böse enden.

Also Hände weg von wilden Tieren. Denn sie sollen ja wild bleiben.

Bei uns gibt es zwar keine Elche, aber Hirsche. Forscher des Nationalparks Böhmerwald haben Hirsche mit Funk-Halsbändern ausgestattet und sie sechs Jahre lang beobachtet. Das Verrückte: Sie wandern nur bis zu der Stelle, an der früher Stacheldraht stand. Warum sie dort stehen bleiben hat diesen bestimmten Grund:

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