Das Geheimnis der kuriosen Steine von Nordirland
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Das Geheimnis der kuriosen Steine von Nordirland

vor 2 Jahren

Wenn ihr mal nach Nordirland kommt, sollte der Giant’s Causeway definitiv auf eurer To-Do-Liste stehen. Denn er beweist uns, wie einzigartig die Natur sein kann. Oder wie verrückt die Riesen, wenn man der Legende glaubt.

Der Giant’s Causeway (zu deutsch: Der Damm des Riesen) ist eine Formation aus unzähligen Steinen, die wie die Säulen gen Himmel ragen. Das Besondere: Über die Hälfte der Säulen ist sechseckig. Kann die Natur so etwas erschaffen?

Misty scene over Giant's Causeway #ireland #giantscauseway #gmgtravels #willjourney

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Die Antwort: Ja, sie kann. Insgesamt stehen an der Küste Nordirlands, etwa 80 Kilometer von Belfast entfernt, circa 40.000 solcher Säulen. Sie bestehen aus Basalt und sind 60 Millionen Jahre alt. Also ganz schön alt.

Exploring the incredible Giants Causeway in Northern Ireland… #giantscauseway #northireland #thedustyroad

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Sie sehen aus wie von einem anderen Planeten. Teilweise ragen sie aus dem Wasser heraus. Zwölf Meter hoch sind die größten. Besonders für Kinder ist dieses Naturbauwerk eine Sensation. Immerhin gibt es unglaublich viel zu entdecken. Und die irische Legende dahinter beeindruckt nicht nur die Kleinen.

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Denn dieser zufolge hat der Riese Fionn mac Cumhaill die Steine angehäuft, um eine Brücke nach Schottland zu bauen. Denn er forderte einen schottischen Riesen zum Kampf heraus, da ihn dieser beleidigt hatte. Fionn riss die Brocken aus dem Fels heraus und schlug sie ins Meer, um eine sichere Überführung zu bauen. Dem schottischen Riesen blieb keine andere Möglichkeit, als den Kampf anzunehmen. Also begab er sich nach Nordirland.

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Fionn war vom Bau allerdings so erschöpft, dass er sich noch ausruhen musste. Doch wie konnte er Zeit gewinnen? Er verkleidete sich als Baby. Als der schottische Riese auf Fionns Frau traf, sagte diese ihm, Fionn wäre gerade nicht da, würde aber bald zurückkommen und er solle doch auf ihn warten. Der schottische Riese erblickte den als Baby verkleideten Fionn. Er bekam Angst, denn wenn das Baby schon so groß wäre, wie groß wäre dann erst Fionn? Also ergriff er die Flucht zurück nach Schottland und zerstörte hinter sich die Brücke. Was wir jetzt sehen, sind also nur die Überreste der einstigen Überführung.

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Na gut. Laut Wissenschaftlern sind die Steine natürlich nicht von einem Riesen gebaut worden. Aber die Legende ist schön, die Iren glauben daran. Es gibt sogar Fionns riesigen Schuh und seine riesige Spielzeug-Gummiente zu bewundern (große Steine, die mit ein bisschen Fantasie danach aussehen).

We finally got on #theboot at #giantscauseway @a_r_hartnell

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Aber woher kommen die Steine nun? Geologen sind der Ansicht, dass sie durch die Abkühlung von Lava entstanden sind. Die Struktur bildet sich durch das langsame Abkühlen des Gesteins, da sich Spannungsrisse im Material bilden. Den Vulkan, der Ursprung der Lava war, gibt es nicht mehr. Er wurde durch Erosion abgetragen.

Was uns bleibt, sind auf wundersame Weise geformte Steine. Neben sechseckigen Säulen finden sich auch welche mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken.

Amazing rocks. #latergram #giantscauseway #theNORTH

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Sogar in Videospiele hat es der Riesenbau schon geschafft. Vielleicht habt ihr ja mal „Dragon Age: Inquisition“ gezockt und seid über die Sturmküste gewandert. Dort findet ihr eine Gegend, die ziemlich genau aussieht wie unsere Steine in Irland. Ab 6:45 ist das in diesem Video ganz gut zu sehen:

Seit 1986 gehört der Giant’s Causeway zum UNESCO-Welterbe. So werden sich noch viele, viele Menschen an seiner Schönheit und der Legende erfreuen können.

Kuriose Steine gibt es auch hier. Allerdings sind diese unglaublich wertvoll und umgeben ein unterirdisches Dorf:

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