Elche in tödlichem Kampf in 20 Zentimeter dicker Eisschicht eingefroren
via Facebook/Jeff Erickson

Elche in tödlichem Kampf in 20 Zentimeter dicker Eisschicht eingefroren

vor 1 Monat

So ein Bild sieht man auch nicht alle Tage: Zwei Elche, die zu Lebzeiten miteinander kämpften, sind nun im ewigen Eis eingefroren.

Zwei Wanderer sind in Alaska auf eine sehr eigenartige Konstellation gestoßen: Am Rande des Beringmeers in Unalakleet fanden sie zwei männlich Elche – eingefroren in einer 20 Zentimeter dicken Eisschicht. Sie hatten wohl um ein Weibchen gekämpft. Es sollte ihr letzter Kampf werden.

Die Elche wurden bereits vor einigen Tagen gefunden. Ein von den Wanderern herbeigerufener Freund postete die Fotos bei Facebook. Er schrieb dazu, dass die Gehörnten langsam aus dem Eis befreit werden sollen. Das ist mittlerweile geschehen. Jetzt werden sie gereinigt, um sie untersuchen zu können.

Wie aber konnten die Tiere überhaupt so im Eis gefangen werden? Sie kämpften und verkeilten sich mit ihren Geweihen. Die Männchen sind bekannt dafür, im Herbst besonders aggressiv gegenüber Artgenossen zu sein. Bevor sie sich wieder befreien konnten, sind sie wohl ertrunken. Stark fallende Temperaturen haben dann ziemlich schnell dafür gesorgt, dass das Wasser zu Eis wurde und sie einschloss.

Hin und wieder werden miteinander verkeilte Elch-Schädel gefunden. Es kommt häufiger vor, dass sie sich so verhaken, dass sie sich selbstständig nicht mehr befreien können. Dass sie bei ihrem Kampf sterben – und vor allem auf Eis gelegt werden – ist Biologen noch nie unter gekommen.

Ja, die Natur kann grausam sein. Zumindest nehmen es die Menschen in Alaska mit Humor.

Alaska ist ein Ort der Extreme. Aber nicht nur Tiere haben ihre Probleme, dort zu überleben. Auch den Menschen machen die extremen Temperaturen zu schaffen. Wie sie sich dagegen schützen, zeigen wir euch hier:

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