Diesen Krater nennt man das "Tor zur Hölle"
via Flickr/Tormod Sandtorv/CC BY-SA 2.0

Diesen Krater nennt man das „Tor zur Hölle“

vor 2 Jahren

Laut den Einheimischen ist dieser Krater in Turkmenistan tatsächlich das Tor zur Hölle. Zumindest wird er so genannt. Aber warum?

Der Krater von Derweze, wie er eigentlich heißt, liegt in der Wüste Karakum in Turkmenistan. Die nimmt etwa 90 Prozent der Fläche Turkmenistans ein. Dort ist es extrem trocken. Deshalb besteht sie hauptsächlich aus Sand, aber auch harter Lehmwüste und trockenen Kalktafeln.

Der Krater ist mittendrin und schon 1971 entstanden. Seitdem lodert er vor sich hin. Und keiner weiß so genau, wann er damit aufhört. Darum haben die Einheimischen ihm den Namen „Tor zur Hölle“ gegeben. Selbst aus 40 Kilometern Höhe kann man ihn noch erkennen.

In der Gegend gibt es viel Erdgas. Als Geologen in den 1970er Jahren mit Bohrungen danach suchten, stießen sie auf eine unterirdische Höhle, die voll damit war. Der Boden unter der Bohrplattform brach allerdings zusammen. Es entstand ein etwa 70 Meter großer Krater. Damit die giftigen Gase nun nicht direkt austreten konnten, setzten die Geologen es in Brand. Ihr Plan war, dass das Feuer nach einigen Tagen selbstständig erlosch. Naja, das war der Plan. Funktioniert hat er nicht.

So faszinierend sieht es aus, wenn man mit einer Drohne über den Krater fliegt:

Denn noch heute knistert und knackt das Feuer vor sich hin – in riesigem Ausmaß. Das austretende Methan zu verbrennen, ist sicherer und umweltfreundlicher, als es in die Atmosphäre ausströmen zu lassen. Das Ding brennt jetzt also schon seit mehr als 40 Jahren vor sich hin. Beeindruckend.

Krater

Und da momentan kein Ende des Feuers in Sicht ist, ist er für die Einheimischen der Eingang zu Hölle. Wer von euch will mal ausprobieren, wie weit man kommt?

Auch rund um die russische Stadt Breznik tun sich immer mal wieder mysteriöse Erdlöcher und Krater auf. Aber warum? Wir haben uns das mal angeschaut:

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