Nach einem Erbeben wurden mysteriöse Lichter am Himmel entdeckt
via Youtube/ Freudian Slip™

Nach einem Erbeben wurden mysteriöse Lichter am Himmel entdeckt

vor 2 Monaten

Erst kürzlich sorgte eine mysteriöse Lichtkugel am Himmel für Ratlosigkeit bei Forschern und Wissenschaftlern. Niemand konnte sich so recht erklären, woher dieses Licht auf einmal kam. An der Küste Mexikos wurde der Himmel jetzt in ein geheimnisvolles grünes Licht getaucht – und erneut stehen Forscher vor einem Rätsel.

Am 07. September ereignete sich an der südlichen Küste Mexikos ein Erdbeben der Stärke 8.1. Bereits während des Bebens und auch kurz danach konnten die Bewohner dieser Region grüne und bläuliche Lichter am Himmel erkennen. Dabei handelt es sich angeblich um sogenannte Erdbebenlichter, ein äußerst selten auftretendes Phänomen, das bereits 2009 bei einem Erdbeben in Italien und 2016 in Neuseeland gesehen wurde.

Erdbebenlichter sind elektrische Entladungen, die bis zu 200 Meter in die Luft aufsteigen können. Entweder treten sie bereits während des Bebens auf oder in den Stunden oder sogar Tagen danach. Sie können in Form von glühenden Kugeln oder Flächen, aber auch als Flammen oder Blitze auftreten. Doch Forscher stehen jetzt vor einem Rätsel – bis jetzt wurde noch nicht geklärt, wie die grellen Lichter überhaupt entstehen.

Die einfachste Erklärung wäre, dass es sich hierbei um ein ganz anderes Naturphänomen handelt. Nordlichter, Feuerschweife von Kometen oder auch vulkanische Flammen aus Gesteinsspalten in der Erde erzeugen ähnliche Lichter. Doch schnell konnten die Forscher all diese Möglichkeiten mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen. Kein Komet wurde an diesem Abend gesichtet, den Geologen war keine vulkanische Aktivität bekannt und Nordlichter in Mexiko können sogar wir ausschließen.

Doch wie konnten die Lichter dann entstehen? Eine Möglichkeit wäre, dass das Gestein, auf das durch das Erdbeben enormer Druck ausgeübt wird, auseinander gebrochen ist. Bei diesem Prozess brechen Molekülverbindungen auseinander und ionisierter Sauerstoff wird freigesetzt. Geraten diese Ionen mit unserer Atmosphäre in Verbindung, beginnen sie zu leuchten.

Eine andere Möglichkeit: Das Leuchten am Himmel entstand durch sogenannte Tribolumineszens – ein Begriff, der extrem kompliziert klingt, sich aber relativ einfach erklären lässt. Reibt man in einem dunklen Raum zwei Zuckerwürfel aneinander, so entsteht ein bläuliches Licht. Das Gleiche könnte sich hier zugetragen haben – nur in Groß und ohne Zucker. Durch das Erdbeben werden die Gesteine im Boden in Bewegung versetzt und reiben aneinander.

Also keine Aliens, die den Himmel zum Glühen bringen. Doch bis genau festgestellt wird, was für dieses Leuchten verantwortlich ist, wird es wohl noch eine Weile dauern.

Auch mit diesem Licht haben sich Forscher intensiv beschäftigt. Aber nicht um herauszufinden, wie es entsteht, sondern um es entstehen zu lassen: Seht euch hier an, worum es geht: 

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