Schon mal einen 360-Grad-Regenbogen gesehen? Sieht ziemlich beeindruckend aus
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Schon mal einen 360-Grad-Regenbogen gesehen? Sieht ziemlich beeindruckend aus

vor 9 Monaten

Einen Regenbogen hat jeder von uns schon mal gesehen, aber habt ihr auch schon mal einen 360-Grad-Regenbogen gesehen? Vermutlich nicht (außer bei uns). Aber das ändert sicht heute, denn ein Kranführer aus Russland hat dieses Phänomen auf Video festgehalten.

Die seltenen Aufnahmen macht der Kranführer während Arbeiten am 462 Meter hohen Lakhta Center in St. Petersburg, das sich aktuell noch im Bau befindet. Er schaffte es, einen Regenbogen aufzunehmen, der einen vollständigen Kreis über der Stadt bildete.

So sah das Ganze aus:

Ziemlich cool, oder? Nun fragt ihr euch vielleicht, wie so ein 360-Grad-Regenbogen entsteht. Das ist schnell erklärt: Eigentlich sieht jeder Regenbogen so aus. Das Problem: Unsere Perspektive am Boden ermöglicht es uns nicht, dass wir den „ganzen“ Regenbogen sehen. Aus einer großen Höhe betrachtet sieht ein Regenbogen immer so aus.

Und für alle, die es vergessen haben: Einen Regenbogen sehen wir dann, wenn Sonnenlicht durch kleine Wassertropfen in der Luft hindurch scheint. Diese Tropfen wirken wie ein Prisma, brechen das „weiße“ Licht und lösen es in farbiges auf, in seine Grundbestandteile.

Und die Bogenform entsteht, weil die Tropfen, durch die das Licht gebrochen wird, die Form von kleinen Kügelchen haben. Durch diese Form entsteht ein Kegel, von dem wir (am Boden) einen kleinen Ausschnitt sehen. Den Regenbogen.

Auch ziemlich abgefahren: Die Regenbogen-Berge in Peru. Sie leuchten in den unterschiedlichsten Farben. Wie das sein kann und was es damit auf sich hat, zeigen wir euch hier:

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