So sieht es aus, wenn zwei Hurrikanes sich gegenseitig verschlingen

vor 2 Jahren

Im Laufe dieser Woche können wir über dem Pazifik ein extrem seltenes und faszinierendes Naturphänomen beobachten: Zwei Hurrikanes werden aufeinander prallen und miteinander verschmelzen. 

Beteiligt am Kampf der zwei Stürme sind der Hurrikan „Hillary“, der sich am Montag noch über der West-Küste Mexikos befunden hat und der Hurrikan „Irwin“, der im Moment über Baja in Kalifornien liegt.

Wenn die zwei Hurrikans über dem offenen Meer aufeinander treffen, wird das wahrscheinlich so aussehen:

Im Laufe der Woche werden sich die beiden Naturgewalten hinaus auf den pazifischen Ozean bewegen und dort aufeinander treffen. Wenn das geschieht, werden die beiden Stürme um den selben Fixpunkt rotieren und immer mehr miteinander verschmelzen, bis ein Sturm den anderen „verschluckt“ hat. Dieses Phänomen nennt man auch den „Fujiwhara-Effekt“. In diesem speziellen Fall wird sich „Hillary“ gegen den Uhrzeigersinn um „Irwin“ drehen und ihn umschließen.

Der Fujiwhara-Effekt
Wenn zwei Hurrikanes dieser Größe aufeinander treffen, kann die Zerstörung gewaltig sein

Wer jetzt denkt, das „Hillary“ den Kampf für sich entscheidet, liegt falsch. Der umschlossene Hurrikan, in diesem Fall „Irwin“, saugt sozusagen die ganze Kraft aus seinem Konkurrenten und gewinnt den Kampf der Giganten.

Zum Glück findet dieses spektakuläre Schauspiel über dem riesigen Pazifik statt, denn an Land würde das Aufeinandertreffen zwei so mächtiger Naturgewalten für verheerende Zerstörung sorgen.

Die Stadt New York wurde 2012 schwer vom Hurrikan „Sandy“ getroffen. Welche Ausmaße der Jahrhundertsturm angenommen hat, siehst du hier:

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