Supervulkan-Ausbruch innerhalb von zehn Monaten möglich
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Supervulkan-Ausbruch innerhalb von zehn Monaten möglich

vor 4 Jahren

Im Yellowstone-Nationalpark lauert der Supervulkan mit einer riesigen Magmakammer. Innerhalb von zehn Monaten könnte der Vulkan erneut ausbrechen und die ganze Welt verdunkeln.

Theoretisch ist es möglich, statistisch sogar überfällig: Der Vulkanausbruch im Yellowstone-Nationalpark. Die letzten drei Supereruptionen des Vulkans fanden vor 640.000, 1,3 und 2,1 Millionen Jahren statt. Seitdem gab es noch mehrere kleinere Ausbrüche, der letzte vor etwa 70.000 Jahren.

Der Krater des Vulkans wurde lange Zeit nicht gefunden, bis die Forscher herausfanden, dass er sich in der Caldera selbst befanden. Diese ist nämlich gigantisch: Ganze 60 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Das Magmareservoir unter dem Supervulkan könnte laut neuesten Studien den Grand Canyon mehr als elfmal füllen.

Doch ist ein Ausbruch in nächster Zeit in irgendeiner Form überhaupt möglich? Experten meinen: Es ist nicht damit zu rechnen, ausschließen kann man es jedoch nicht. In jüngster Zeit wurden starke Bewegungen des Caldera-Bodens festgestellt. Seit dem Jahr 2004 strömt flüssiges Magma in das unter dem Yellowstone-Park befindliche Reservoire. Das führt dazu, dass sich der Boden an vielen Stellen des Parks anhebt und ein erhöhter Hitzefluss zu verzeichnen ist. Einige Teile des Parks wurden deswegen für Besucher mittlerweile gesperrt.

Die Forscherin Christy Till stellte fest, dass eine sich anbahnende Eruption wohl etwa zehn Monate vorher festgestellt werden könnte. Bereits erstarrte Magma würde in solch einem Falle wieder flüssig werden, dessen aufgeschmolzene Kristalle würden letztendlich zur Eruption führen. Zehn Monate – wenig Zeit, um zu reagieren. Denn eine Supereruption hätte katastrophale Auswirkungen: Feuerregen, Glutsturm und eine absolute Verdunkelung des Himmels. Schwefelsäure-Aerosole würden sich um die ganze Erde ziehen. Nordamerika wäre direkt durch das Feuer und die Asche betroffen, auf Dauer würde sich der ganze Planet um zehn Grad abkühlen. Die elektronische Kommunikation und der Luftverkehr wären kaum mehr möglich.

Diese apokalyptische Endzeitvision findet hoffentlich weiterhin lediglich in den großen Hollywood-Blockbustern, wie hier im Film „2012“ statt.

Der Vulkan des Yellowstone-Parks darf bitte noch weitere Jahrtausende schlummern.

Und weiter geht’s mit Vulkanen: Der Ijen in Indonesien scheint tatsächlich blaue Lava zu spucken. Was genau hinter diesem einzigartigen Naturschauspiel steckt und wie es zustande kommt – Mehr dazu im Video:

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