Wetter-Klänge: So hört sich der Klimawandel an

Wetter-Klänge: So hört sich der Klimawandel an

vor 2 Jahren

Es ist eines der wichtigsten Themen der letzten und auch der kommenden Jahre – der Klimawandel. Abseits von politischen Diskussionen hat eine Gruppe von Musikern und Wissenschaftlern das Ganze mal etwas anders aufbereitet. Und das ist echt spannend.

Die Musiker um Daniel Crawford haben zusammen mit dem Geografie-Professor Scott St. George ein musikalisches Projekt ins Leben gerufen. Und das soll den Klimawandel hörbar machen. Wer sich also schon immer mal den Klimawandel anhören wollte, sollte sich das Video anschauen:

Doch wie wandelt man die Erderwärmung in Noten um? Dazu nutzte das Team eine Methode namens „Sonifikation“. Temperatur-Daten aus verschiedensten Weltregionen werden dabei zu einzelnen Noten, die zum Tonspektrum des jeweiligen Instruments passen. Jeder gespielte Klang stellt die Temperatur eines Jahres dar. Und jedes Instrument repräsentiert jeweils ein Gebiet der nördlichen Hemisphäre. So entsteht ein musikalischer Rückblick bis ins Jahr 1880. Dabei orientierte sich Daniel Crawford an Statistiken vom „NASA’s Goddard Institute of Space Studies“.

Sonifikation verändert die Wahrnehmung

Den Zuhörern und Zuschauern wird so nicht nur klar, wie sich die Temperatur über das letzte Jahrhundert verändert hat. Sonifikation hilft auch dabei, neue Gesetzmäßigkeiten zu erfassen, die sich bei bloßem Beobachten der Daten nicht erschließen. Besondere Temperaturschwankungen könnten so zum Beispiel schneller auffallen und die Forscher auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam machen.

Der Klimawandel hat enorme Auswirkungen auf unser Wetter: Wie extrem diese sind – das zeigen wir euch im Video.

 

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