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Avocado-Tricks: So wird sie zur perfekten Zimmerpflanze

Die Avocado sorgte im vergangenen Jahrzehnt für einen wahren Boom. Doch hinter der Frucht steckt viel mehr als gesundes Superfood - hier kommen die verrücktesten Fakten.
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Als Quacamole oder auf dem Toast: So viel Avocado essen wir

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    Cremig, grün und in aller Munde: die Avocado. Einst eine exotische Unbekannte, eroberte die Frucht in den letzten Jahren Europas Küchen.

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    Der Avocado-Import verfünffachte sich im vergangenen Jahrzehnt. Die Deutschen essen rund 1 Kilo pro Kopf im Jahr. Amerikaner essen rund 3 Kilo pro Person - die Guacamole zum Super Bowl darf nicht fehlen.

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    Bekannt ist die Avocado vor allem als gesundes Superfood: Sie ist unter den Früchten der Spitzenreiter in Sachen Proteingehalt, enthält gesunde Fette, viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe.

  • Doch es gibt auch viele kuriose Fakten über das Superfood. Die verrücktesten verraten wir dir weiter unten. Außerdem: So pflanzt du dir deinen eigenen Avocado-Baum.

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Die 5 kuriosesten Facts über Avocados

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    Avocados sind über 65 Millionen Jahre alt. Forscher fanden Hinweise darauf, dass bereits Mammuts große Fans der Superfrucht waren. Sie aßen sie im Ganzen und schieden ihre Kerne aus - das trug zur natürlichen Verbreitung über weite Strecken bei.

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    Die Avocado stammt aus Mexiko. Die Maya und Atzteken sahen in ihr ein betörendes Aphrodisiakum. Deshalb war ihr Genuss auf religiösen Feierlichkeiten verboten.

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    Schoko, Vanille? In Brasilien ist die bevorzugte Eissorte Avocado. Die Brasilianer lieben ihre süße Creme und es gibt kaum eine Eisdiele ohne.

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    Avocados sind sexy - das ergab zumindest eine Studie zum Online Dating: User, die auf Tinder und Co. ihre Profilbilder mit Guacamole pimpten, erhielten sagenhafte 144 Prozent mehr Nachrichten als User ohne.

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    Avocados sind giftig für viele Tiere, darunter Hunde, Katzen und Pferde. Vor allem in der Schale und im Kern ist viel Persin enthalten - bei Unverträglichkeit kann es zu tödlichen Herzmuskelschäden führen.

"Grünes Gold" - der Avocado-Markt boomt

Die besten Avocado-Life-Hacks

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    So erkennst du eine reife Avocado: Sie ist dunkel gefärbt, lässt sich ein wenig eindrücken und liegt schwer in der Hand. Von zu weichen Avocados lässt du lieber die Finger, wenn du sie nicht gleich essen möchtest.

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    "Avocado-Hand": Beim Teilen schneiden sich so viele in die Finger, dass Ärzte den typischen Schnitt so genannt haben. Damit dir das nicht passiert, schneidest du vorsichtig längs der Avocado entlang und drehst die Hälften in verschiedene Richtungen. Dann legst du die Hälfte mit dem Kern auf ein Brett, lässt eine Hand breit darüber eine Messerklinge auf den Kern fallen - und drehst das Messer um 90 Grad. So brauchst du danach (hoffentlich) kein Pflaster.

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    Typisch - die eine Hälfte der Avocado bleibt übrig. Das beste Rezept für Haltbarkeit: Lasse den Kern drinnen, träufle etwas Zitronensäure darüber und wickle sie in Klarsichtfolie ein.

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    Lust auf Avocado, aber sie ist noch zu hart? Wickle sie in eine Papiertüte - am besten zusammen mit einer Banane. Das lässt sie schneller reifen.

Schon gewusst? Die Avocado ist auch eine schöne Zimmerpflanze

Zugegeben, Früchte trägt sie in der Regel nicht, weil sie dazu noch andere Bäumchen braucht. Aber dekorativ ist sie trotzdem.

Veröffentlicht: 21.06.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau