Croissant mit Kaffee und Marmelade

Oh là là! So machst du das perfekte Croissant

Das Croissant ist der Inbegriff des französischen Frühstücks. Dabei kommt das Gebäck der Legende nach aus Österreich. Die kuriose Entstehungsgeschichte der Croissants und wie du sie selbst backst.
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Das Wichtigste zum Thema Croissant

  • Die klassische Variante hat die Form eines Halbmonds. Das ist kein Zufall. Der französische Name Croissant bedeutet so viel wie Halbmond oder zunehmender Mond.

  • In anderen Ländern hat die Leckerei andere Namen. In Österreich heißt es Kipferl, in der Schweiz Gipfel oder Gipfeli, in Bayern spricht man von Hörndl und Baden und Schwaben kennt man es als Hörnle.

  • Klassische Croissants werden mit einem Hefe-Blätterteig und viel Butter hergestellt, in Frankreich bekannt als “Croissant au beurre”. Neben dem Buttercroissant gibt es verschiedene Sorten: Schokocroissant, Nuss-Nougat-Croissant, Laugencroissant oder Schinken-Käse-Croissant.

  • Das beste Croissant Frankreichs? Das soll es in der Boulangerie Utopie in Paris geben. Das besondere: die Croissants bestehen aus Sauerteig. Bis zu 4 Tage dauert die Herstellung. Mehr dazu erfährst du im Video oben.

  • Eine Sünde wert: Je nach Herstellungsart und Größe hat das Gebäck rund 300 Kalorien. Reue? Mit etwa 45 Minuten Walking hast du die Kalorien wieder abgebaut.

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Blick in die Geschichte: Woher kommt das Croissant?

Darum ranken sich viele Legenden. Eine der populärsten: 1683 hätten Wiener Bäcker in der Nacht bei ihrer Arbeit die türkischen Belagerer dabei ertappt, wie sie unter der Erde gruben, um einen Tunnel unter der Stadtmauer zu graben. Sie schlugen Alarm und konnten den Angriff so abwehren. Als Erinnerung an dieses Ereignis backten sie den "Halbmond", der an die türkische Flagge angelehnt ist. Das Kipferl war geboren.

Wie es nach Frankreich kam? Angeblich hat es die französische Königin Marie Antoinette aus ihrer Heimat Österreich mitgebracht. Historiker gehen aber davon aus, dass die Hörnchen bereits bei den Assyrern im 8. Jahrhundert vor Christus eine Spezialität waren und bereits seit dem 11. Jahrhundert in Europa verbreitet sind.

Wie das Croissant nach Frankreich kam

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Kurios: Es gibt einen Croissant-Feiertag

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    Hättest du es gewusst? In den USA hat die französische Spezialität einen eigenen Ehrentag. Am 30. Januar feiert man den #NationalCroissantDay.

Schicht für Schicht

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Rezept: So machst du Croissants selbst

Zutaten für 8 Stück:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 150 ml Milch, lauwarm
  • 125 g Butter (kann auch leicht gesalzen sein)
  • 2 TL Zucker
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und darin die Hefe zerbröseln und mit der lauwarmen Milch und dem Zucker in der Mulde vermengen. 15 Minuten ruhen lassen und danach zu einem Teig kneten.
  2. 25 Gramm Butterflocken mitkneten und anschließend an einem warmen Ort mit einem Tuch bedeckt 90 Minuten gehen lassen. Nochmal durchkneten und im Kühlschrank abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  3. Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und zu einem Quadrat glatt rollen. Die restliche Butter in Scheiben schneiden und auf dem Quadrat auslegen. Die Teig-Ecken von der Seite her nehmen und zur Mitte falten, so dass sich alle 4 Ecken treffen. Glatt rollen und wieder eine Stunde lang kalt stellen. Denselben Schritt nach erneutem Ausrollen wiederholen und eine weitere Stunde kühlen.
  4. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig entweder in Kreisform ausrollen und Pizza-Ecken ausschneiden oder als Rechteck ausrollen und Dreiecke schneiden. Von der Spitze her aufrollen und die Ende biegen, so dass sich die Hörnchenform ergibt.
  5. Die Croissants auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die Hitze auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) runter regeln und weitere 10 Minuten backen. Et voila, fertig!

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Veröffentlicht: 24.01.2021 / Autor: Bianca Leppert