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Brot essen

Warum werden Brote hart und Kekse weich?

Hast du dich auch schon gewundert, warum Brot nach ein paar Tagen hart wird - aber Kekse aufweichen? Die Antwort gibt's im Clip. Außerdem: Wie Gebäck länger frisch und genießbar bleibt.
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Brot verliert Wasser und trocknet aus

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    Lecker, du hast frisches Brot gekauft. Doch nach ein paar Tagen werden die Scheiben hart. Bei Keksen ist es genau andersherum: Sie werden weicher mit der Zeit.

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    Frisches Brot besteht zu rund 40 Prozent aus Wasser. Deshalb ist es saftig. Die Stärke im Mehl nimmt das Wasser auf. An der Luft verdunstet das Wasser nach und nach. Das Brot wird hart.

  • 🤓

    Es gibt sogar einen Fachbegriff dafür, wenn Stärke ihre Gestalt ändert. Er lautet Retrogradation.

  • 🍪

    Kekse enthalten hingegen viel Zucker und nur 1 bis 3 Prozent Wasser. Der Zucker in Keksen zieht Feuchtigkeit aus der Umgebung an. Also wird der Keks feuchter und weicher.

  • 🌊

    Auch dafür gibt es einen Fachbegriff: Hygroskopie. Er bezeichnet Vorgänge, bei denen Stoffe Wasser aus der Umgebung binden.

  • 🥨

    Auch Laugengebäck ist hygroskopisch. Das Salz zieht Wasser und weicht Brezel, Laugenstange und Co. auf. Du kannst alte Brezel aufbacken - dann sind sie wieder kross.

Dieser Bäcker backt altes Brot neu auf

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Brot wegschmeißen ist ein No-Go. Diese Green Heros setzen sich dafür ein, dass selbst altes Brot wieder eine neue Verwendung findet!

Richtig lagern: So bleibt Brot länger frisch

  • Lagere Brot in einem Brottopf/Brotkorb - am besten aus Ton oder Keramik. Das offenporige Material leitet Feuchtigkeit nach außen.
  • Im Brotkorb sollte die Luft zirkulieren können, damit sich kein Schimmel bildet. Packe den Brotkorb nicht zu voll. Das geht auf Kosten der Haltbarkeit.
  • Das Papier vom Bäcker entzieht dem Brot Feuchtigkeit und lässt es schneller hart werden.
  • Reinige deinen Brotkasten wöchentlich mit Essigwasser - und nicht erst, wenn das Brot geschimmelt hat.

Mit Reste-Rezepten Lebensmittel retten

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    Rund 10 Kilo Brot pro Kopf werfen Menschen in Deutschland jedes Jahr in den Müll. Das muss nicht sein! Probiere doch mal Reste-Rezepte aus. Brotsalat und Armer Ritter etwa schmecken super mit älterem Gebäck.

Zu viel Brot gekauft? Dann frier es ein

Das Auge war größer als der Magen? Kein Problem. Brot lässt sich super einfrieren. Je frischer du es einfrierst, desto besser. Du kannst es auch halbieren oder in Scheiben schneiden - je nachdem, was dein Gefrierfach an Platz hergibt.

Damit es sich lange hält, verpacke das Brot in einen Gefrierbeutel oder in eine Gefrierdose. Wichtig: Es sollte luftdicht verpackt sein. Je nach Sorte hält sich das Brot im Eisfach 1 bis 3 Monate.

Wenn du das Brot essen möchtest, nimm es am besten am Vortag aus dem Gefrierfach und taue es bei Raumtemperatur auf.

Brot einfrieren


Du hast noch Brot übrig, fährst aber in den Urlaub? Einfach einfrieren. Funktioniert auch mit Suppen & Co.
© Getty Images

So bekommst du harte Kekse wieder weich

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    Je nach Sorte werden manche Kekse auch hart, wenn sie lange lagern. Das ist ärgerlich - vor allem bei selbstgebackenen Plätzchen.

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    Aber es gibt einen einfachen Trick! Schneide einen Apfel auf und gib ein Stück davon zum Gebäck in die Keksdose.

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    Der Apfel spendiert den Keksen Feuchtigkeit und du kannst sie wieder genießen, ohne dir die Zähne auszubeißen.

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Veröffentlicht: 08.08.2021 / Autor: Alena Brandt