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Ideal im Winter! Diese Lebensmittel wärmen dich - selbst kalt zubereitet

Du frierst ständig? Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) helfen dagegen bestimmte Speisen - heiße Tees sind nicht gemeint. Die beste Anti-Frost-Kost zum Nachkochen.
Ofengemüse

Das Wichtigste zum Thema TCM-Ernährungslehre

  • Zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die 5-Elemente-Küche.

  • Die Elemente stehen für die 5 Geschmacksrichtungen und sollen die Körperfunktionen beeinflussen. Zugeordnet sind sie verschiedenen Organen.

  • Nahrungsmittel haben in der TCM zudem eine thermische Wirkung auf den Körper. Es gibt kalte, erfrischende, neutrale, warme und heiße Produkte.

  • Aufgepasst: Heiße Speisen direkt vom Herd zählen dabei nicht unbedingt zu den wärmenden. Gemeint ist die energetische Temperatur.

  • Ziel der Ernährung ist ein Gleichgewicht im Körper, sodass die Lebensenergie Qi ungehindert fließen kann.

5-Elemente-Küche: Was gehört zu was?

  • 🌱

    Erde = süß = Milz + Magen

  • 🌊

    Wasser = salzig = Niere + Blase

  • 🔥

    Feuer = bitter = Herz + Dünndarm

  • 🔧

    Metall = scharf = Lunge + Dickdarm

  • 🌳

    Holz = sauer = Leber + Galle

TCM - was ist das genau?

Die Traditionelle Chinesische Medizin wird in China seit Jahrtausenden praktiziert - zunehmend findet sie auch hierzulande Anwendung. Typische Methoden sind Akupunktur, Qigong, Massage und spezielle Heilpflanzenmischungen und Ernährungsempfehlungen.

Die TCM basiert auf philosophischen Lehren. Die Materie (Yin) und Energie (Yang), die 5-Elemente und die Lebensenergie Qi sollen den Organismus beherrschen. Geraten sie ins energetische Ungleichgewicht, wird die Person psychisch oder körperlich krank. Die TCM-Methoden sollen das innere Gleichgewicht wiederherstellen.

Diese Lebensmittel wärmen beziehungsweise kühlen dich

Pürieren oder einlegen? Die Zubereitungsart ist ebenfalls wichtig

  • 🍳

    erhitzen: grillen, braten, frittieren, scharf würzen, in Alkohol zubereiten

  • 🍲

    erwärmen: kochen, dünsten, schmoren, backen, pürieren, reiben, trocknen, in Essig einlegen

  • 💧

    kühlen: keimen lassen, in Wasser oder Sojasoße einlegen

  • kalt machen: einfrieren, in Salz einlegen

3 ideale Winter-Gerichte zum Nachkochen

Das Rezept für eine wärmende Maronensuppe.

© Evelyn Krix/Galileo

 

Vorspeise

Die Zwiebeln im Olivenöl anschwitzen, bis sie schön glasig und goldbraun sind. Dann die Maronen dazugeben und kurz anbraten. Anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Dann Sahne, Reismilch und Gewürze hinzufügen. Mit dem Pürierstab alles fein pürieren und nach Belieben nachwürzen.

Rezept für ein Rindersteak

© Evelyn Krix/Galileo

 

Hauptgang

Das Gemüse in Spalten beziehungsweise mundgerechte Stücke schneiden und auf einem Backblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Cayenne-Pfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Bei 180 Grad im Ofen etwa 25 Minuten gar werden lassen.

In der Zwischenzeit Knoblauch schälen und Zehen zerdrücken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Knoblauchzehen sowie 2 Zweige Rosmarin kurz andünsten, dann das Fleisch dazugeben. Kurz von beiden Seiten anbraten, dann 5 Minuten ruhen lassen. Alles zusammen servieren.

Rezept für eine heiße Chili-Schokolade

© Evelyn Krix/Galileo

 

Nachspeise

Die Chilischote halbieren und Kerne herauskratzen. Ingwer in Scheiben schneiden. Dann alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und unter Rühren kurz köcheln lassen. Heiß genießen.

 

Veröffentlicht: 21.01.2020 / Autor: Larissa Melville