Schokokuchen

Der schokoladigste Schoko-Kuchen - aus nur 3 Zutaten

Ja, der Kuchen ist mega! Clip angucken und nachbacken! Beim Scrollen erfährst du, wie du Schokolade in der Küche richtig verarbeitest - und wer sie erfunden hat.
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Das Wichtigste zum Thema Schoko-Kuchen

  • Schokolade besteht im Wesentlichen aus Kakao-Masse, Kakao-Butter und Zucker. Daneben können Milch- und Sahne-Pulver zugesetzt werden.

  • Weiße Schokolade stellt man ohne Kakao-Pulver her. Sie wurde erstmals in den 1930er-Jahren in der Schweiz von Nestlé produziert.

  • Vegane Sorten enthalten nur pflanzliche Zutaten. Statt Kuhmilch kommen Milch-Alternativen aus Mandeln, Reis oder Soja zum Einsatz.

  • Je höher der Kakao-Gehalt, umso dunkler und bitterer ist die Schokolade. Ab einem Anteil von 70 Prozent wirkt der Genuss von Bitter-Schokolade einer US-Studie zufolge gesundheitsfördernd, reduziert beispielsweise Stress und Entzündungen.

  • Kakao-Früchte wachsen am Stamm des Kakao-Baums. In ihrem Inneren befindet sich rund 20 bis 60 Samen - die sogenannten Kakao-Bohnen, die zur Schokoladen-Herstellung dienen.

Ein Traum aus Schoko: So gelingt der Kuchen perfekt

Zutaten:

6 Eier (M)
300 g dunkle Schokolade
150 g Butter

Zubereitung:

  • Die Schokolade klein hacken und mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Danach in eine Rührschüssel umfüllen und leicht abkühlen lassen. 3-4 EL Schoko-Butter für den Überzug in eine kleine Schale geben.
  • Die Eier 5-10 Minuten schaumig schlagen. Den Backofen auf 170 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Die Eiermasse zur geschmolzenen, lauwarmen Schokolade geben und vorsichtig unterheben. Wichtig ist, dass das Volumen dabei so gut wie möglich erhalten bleibt.
  • Der Kuchen wird im Wasserbad gebacken. Dafür ein tiefes Backblech, eine Auflauf-Form oder einen Bräter mit heißem Wasser füllen - die Kuchenmasse kommt in eine kleiner Form. Die Konstruktion auf ein Ofengitter stellen und für 30-35 Minuten backen.
  • Danach den Kuchen aus dem Wasserbad holen und kurz abkühlen lassen. Die restliche Schoko-Butter auf den Kuchen geben - und probieren.

Backen & Kochen mit Schokolade: 5 Profi-Tipps

  • ⚙️

    Um Block-Schokolade zu zerstückeln, am besten ein Sägemesser verwenden. Damit geht's leichter.

  • 🌡️

    Schokolade maximal bei 40 bis 45 Grad im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen - nie bei direkter Hitze. Andernfalls kann sie schnell anbrennen.

  • ☂️

    Darauf achten, dass alle Oberflächen und Werkzeuge wie Schüsseln oder Löffel trocken sind. Trifft Wasser auf geschmolzene Schokolade, wird sie fest oder verklumpt.

  • 🛢️

    Falls die geschmolzene Schokolade zu dickflüssig ist (zum Beispiel, um Früchte einzutunken), kann man ein paar Tropfen Pflanzen-Öl hinzufügen. Und auch Butter eignet sich als Verdünner.

  • Geschmolzene Schokolade rasch weiterverarbeiten. Wenn sie mit anderen, kühleren Lebensmitteln in Verbindung kommt, wird sie schnell wieder fest. Deshalb sollte man auch keinen Metall-Löffel zum Verrühren benutzen.

Leckere Schoko-Kombis

Fruchtig: Himbeere, Orange, Birne, Kirsche, Kokosnuss

Salzig: Popcorn, Brezeln, Tortilla-Chips, Oliven, Salz-Karamell

Herzhaft: Schweinefleisch, Rindfleisch, Speck, Gorgonzola, Aubergine

Würzig: Zimt, Kaffee, Chili, Kardamom, Ingwer

Nussig: Erdnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pistazien

Süße Frage: Wer hat eigentlich die Schokolade erfunden?

Die Geschichte der Schokolade beginnt etwa 1500 v. Chr. in Lateinamerika: Die Olmeken, die in der Tiefebene der mexikanischen Golfküste lebten, nutzen als erste den Kakao-Baum. Um 600 n. Chr. wurde "ka-ka-wa" dann von den Mayas angebaut.

Die Ureinwohner Mexikos zerstießen die Kakao-Bohnen, mischten sie mit Wasser und schlugen sie mit einem Holz-Quirl schaumig auf. Die Trink-Schokolade bekam den Namen "cacahuatl".

Der Überlieferung nach war die Kakao-Pflanze göttlichen Ursprungs. Und so verwendete man den "Trank der Götter" als Medizin, für Rituale oder zur Vorbereitung auf den Krieg. Mit den Bohnen wurde mitunter bezahlt.

Dass sie Schokolade aus Kakao herstellten, dafür hinterließen die Mayas schriftliche Belege - auf Papier aus Baumrinde. Und auch gravierte Ton-Gefäße, die sie Verstorbenen mit ins Grab legten, zeugen davon.

1502 machte der Seefahrer Kolumbus als erster Europäer Bekanntschaft mit dem Kakao. Der spanische Eroberer Hernán Cortés brachte das "braune Gold" 1528 nach Europa und präsentierte es dem spanischen Königshof.

Maya


Kakao-Kultur: Ein Kupferstich aus dem Jahr 1963 zeigt einen Maya-Indianer mit Gefäßen. Die flüssige Schokolade wurde von einem Gefäß ins andere gegossen - so entstand der schmackhafte Schaum.
© picture alliance / akg-images

Veröffentlicht: 16.05.2021 / Autor: Heike Predikant