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Die Wand die zurückpinkelt kommt von Hamburg nach San Francisco

vor 4 Jahren

Seit März wehren in sich auf St. Pauli die Hauswände. Wenn sie angepinkelt werden, pinkeln sie einfach zurück. Das Hamburger Pilotmodell ist so erfolgreich, dass es jetzt sogar nach San Francisco kommt.

Schilder an den Wänden warnen seit März in Hamburgs Stadtviertel St. Pauli die Wildpinkler:

„Hier nicht pinkeln. Wir pinkeln zurück“

Dahinter steckt die Interessengemeinschaft St. Pauli. Mit einer einfachen aber genialen Idee wollen sie nicht nur die Wände, sondern  vor allem die Anwohner vor der ständigen Geruchsbelästigung schützen. Urinbäche auf den Bürgersteigen und penetranter Pipi-Gestank sollen der Vergangenheit angehören.

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Das Geheimnis liegt in einer Speziallackierung der Wände. Sogenannter „Ultra Ever Dry“-Speziallack macht die Hauswände absolut wasserabweisend. Somit wird der Urinstrahl beim Auftreffen einfach reflektiert – er spritzt dem Übeltäter direkt auf Schuhe und Hose. Und von oben bis unten vollgepinkelt will wohl keiner feiern.

Ein Video zeigt, wie sich die Anwohner gegen die Wildpinkler rüsten:

Jetzt schafft es die Pinkel-Mauer bis nach Amerika. in San Francisco stehen in Zukunft die wehrhaften Wände. „Wir haben in Hamburg gesehen, dass das Projekt funktioniert“, sagt ein leitender Stadtmitarbeiter in den USA vor der Einführung.

Wer noch mehr über den Speziallack erfahren möchte, sollte sich unbedingt das beeindruckende Produktvideo des Herstellers ansehen. Er zeigt in Experimenten, was sonst noch alles mit dem extrem hydrophoben Lack möglich ist:

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