Pokémon Go: Update macht Suche nach Pokémon noch schwieriger
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Pokémon Go: Update macht Suche nach Pokémon noch schwieriger

vor 2 Jahren

Lange haben wir es herbei gesehnt. Nun ist das Pokémon Go Update endlich da. Seit gestern, um genau zu sein. Und wir sind ziemlich enttäuscht. Denn statt coolen, neuen Features wurden einige sogar entfernt. Das hat sich geändert:

Keine Pfotenabdrücke mehr

Nachdem Niantic in den vergangenen Tagen sowieso schon Probleme mit der In-der-Nähe-Suche hatte (unter allen Pokémon wurden drei Tatzen angezeigt, die es unmöglich machten, herauszufinden, in welcher Richtung sich welches Pokémon befand und wie weit es weg war), haben sie sie mit dem aktuellsten Update ganz entfernt.

Pokémon

Wenn ihr jetzt unten rechts auf die Pokémon klickt, seht ihr nämlich gar keine Tatzen mehr. So wirklich bringt dieses Fenster also nichts. Außer, dass man Rätselraten darf, wo sich welches Monster versteckt halten könnte.

Avatar im neuen Look

Naja, ganz neu ist der Look nicht, aber immerhin hat man jetzt die Möglichkeit, seinen Avatar nochmal anzupassen. Denn ganz ehrlich: Als wir Pokémon Go installiert haben, haben wir schnell irgendetwas ausgewählt, um das Spiel so schnell wie möglich starten zu können. Wir waren ja mega aufgeregt. Jetzt kann man nochmal nachlegen. Und gefühlt gibt es auch mehr Variationen zur Wahl. Aber vielleicht kommt uns das auch nur so vor.

Pokémon

Wo ist der Battery Saver?

iPhone-Nutzer werden es vielleicht schon gemerkt haben: Der Energiesparmodus fehlt. Wie gemein! Auf Android gibt es ihn auch nach dem Update noch. Das bringt uns leider gar nichts. Müssen wir uns also doch noch ein paar Powerbanks besorgen.

Pokémon

Verschicken leicht gemacht

Möchte man ein Pokémon dem Professor schicken (weil man schon wieder 35 Hornliu gefangen hat), muss man nun in der Ansicht nicht mehr bis ganz nach unten scrollen. Unten rechts auf dem Menü-Button gibt es jetzt die Funktion. Dort kann man ein Pokémon auch zum Favoriten wählen (die man allerdings nicht mehr verschicken kann).

Pokémon

Des Weiteren gibt es noch diese Änderungen:

  • Schadenswerte für Pokémon-Attacken wurden überarbeitet >> einige Attacken wurden dabei geschwächt und andere gestärkt
  • Schadensberechnung wurde angepasst
  • einige Animationen in den Arenen wurden überarbeitet
  • verbesserte Speicherverwaltung
  • Fehlerbehebungen beim Erscheinen von Pokémon in der Wildnis
  • Pokémon-Übersichtsseite wurde überarbeitet
  • Medaillenbilder wurden teilweise ersetzt
  • Probleme bei der Darstellung von Kartenfeatures wurden angegangen
  • Kleinere Text-Fehler wurden behoben

Das und natürlich das Beseitigen weiterer Bugs. So weit, so gut. Und klar, man muss ja klein anfangen. Ein bisschen enttäuscht sind wir trotzdem.

Pokémon

Und es gibt noch eine Einschränkung. Die hilfreiche Seite Pokévision ist down. Sie zeigte an, wann welches Pokémon auftauchte – in Echtzeit. Auf Twitter schreiben die Entwickler, sie hätten ihre Seite aus Respekt vor Niantic und Nintendo offline genommen. Schade.

In den USA kursieren übrigens Gerüchte, dass Niantic auch angepasst hätte, wo welche Pokémon bevorzugt auftauchen. Waren bisher beispielsweise hauptsächlich Pinsirs im New Yorker Central Park zu finden, sind es jetzt Elekteks. Uns ist das leider noch nicht bewusst aufgefallen. Hier ist immer noch alles voll mit Taubsis, Rattfratz und Hornlius.

Und wer Bock auf noch mehr Pokémon-Themen hat, der klickt sich durch diese Liste:

Natürlich wissen wir, dass sich die Entwickler von Pokémon von unserer Tier- und Pflanzenwelt haben inspirieren lassen. Aber welches Pokémon sieht welchem Tier ähnlich? Hier kommt Teil 2 der tierischen und pflanzlichen Vorbilder:

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