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Bläschen-Alarm! So wirst du Herpes schnell wieder los

Oh nein, ein Bläschen an der Lippe! Wer unter Herpes leidet, kennt die lästigen Beschwerden. Hier ein paar Tipps, was du gegen das Virus unternehmen kannst.
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Das Wichtigste zum Thema Herpes

  • Verursacher der schmerzhaften Bläschen ist das Herpes simplex Virus, meist vom Typ HSV-1. Etwa 85 Prozent der Bevölkerung tragen es in sich, doch nur bei 33 Prozent der Infizierten treten die Symptome auf. Ist das Virus jedoch einmal ausgebrochen, können die Bläschen wiederkommen.

  • Lippenherpes (Herpes labialis) ist die häufigste Herpes-Form. Doch die Beschwerden können auch an anderen Körperstellen auftreten: an den Augen, im Mund, in der Nase oder an den Genitalien. Bei Genitalherpes solltest du zum Arzt gehen.

  • Stress, Sonneneinstrahlung, Hormonschwankungen oder eine Erkältung wecken das Virus oft aus seinem Schlummerzustand. Auch großer Ekel kann dein Immunsystem so sehr stressen, dass Herpes ausbricht.

Behandlungs-Tipps: Hilfe, was kann man gegen Herpes tun?

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    Bei der Behandlung haben sich Herpes-Cremes mit dem Wirkstoff Aciclovir oder Penciclovir bewährt. Sobald du bemerkst, dass die Lippe spannt, solltest du das Medikament auftragen.

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    Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Herpespflaster. Die klebst du über das Herpesbläschen und reduzierst dadurch die Ansteckungsgefahr.

  • 🐝

    Ein Tropfen Propolis-Tinktur fördert ebenfalls den Heilungsprozess. Das Bienenharz wirkt antiviral und verschließt die Wunde.

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    Manuka-Honig gilt als Geheimtipp unter Herpes-Geplagten. Er wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung.

  • ❄️

    Bevor sich das Bläschen gebildet hat, kann ein Eiswürfel den Ausbruch verhindern. Wenn du das erste Kribbeln an den Lippen bemerkst, kühle die Stelle umgehend.

  • 🙅‍♀️

    Nicht knibbeln! Lass das Bläschen einfach in Ruhe. Wenn du ständig daran herumzupfst, riskierst du eine zusätzliche Reizung und sogar eine Infektion mit Bakterien. Dann dauert der Heilungsprozess noch länger und hinterlässt möglicherweise sogar Narben.

Ab wann ist Herpes nicht mehr ansteckend?

Knutschen und der Austausch von anderen Zärtlichkeiten ist in der akuten Herpes-Phase tabu, denn das Virus überträgt sich blitzschnell über Schmierinfektion. Solange die Bläschen nässen, geben sie ein infektiöses Sekret ab. Erst wenn sich eine Kruste gebildet hat, ist Herpes nicht mehr ansteckend. Leider dauert es manchmal fast 2 Wochen, bis nichts mehr zu sehen ist. Bei Herpes heißt es also: geduldig sein und abwarten.

So vermeidest du es, deine Liebsten mit Herpes anzustecken!

Bis die Gefahr einer Ansteckung gebannt ist, wird Hygiene zum obersten Gebot:

  • gründlich Hände waschen
  • nicht mit anderen aus einem Glas trinken oder mit demselben Besteck essen
  • im Bad immer ein eigenes Handtuch verwenden, das am besten jeden Tag erneuert wird. Klingt aufwändig, verhindert jedoch die Übertragung der Viren.

 

© Getty Images

Wasche häufig deine Hände, wenn du Herpes hast. Das vermindert die Ansteckungsgefahr.

 

 

Veröffentlicht: 30.10.2019 / Autor: Galileo