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Herbstblues

Miese Laune? Herbst-Blues? Wir haben die besten Gegenmittel bei Stimmungstief

Gruselwetter draußen. Schlechte Stimmung drinnen. Der Herbst kann deine Laune in den Keller schicken. So meisterst du den Herbst-Blues locker.
Miese Laune? Herbst-Blues? Wir haben die besten Gegenmittel bei Stimmungstief
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Das Wichtigste zum Thema Herbst-Blues

  • Kein Fake: Den Herbst-Blues gibt es tatsächlich. Allerdings bewerten ihn Ärzte als harmlose, vorübergehende Befindlichkeitsstörung.

  • Ticktack! Die Verstimmung packt dich meist Ende September – oder nach der Zeitumstellung.

  • Wer kriegt's? Ungefähr 30 Prozent der Deutschen. Laut Studien sind es mehr Frauen als Männer.

  • Achtung! Eine Herbstdepression - auch SAD (saisonal abhängige Depression) genannt - hält länger als 14 Tage an und dich plagen mehr und ausgeprägtere Symptome.

Was im Herbst schlechte Laune macht, weiß Dr. med. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP)

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    Durch das fehlende Tageslicht fällt weniger Helligkeit auf unsere Netzhaut, es wird weniger „Wach-Impuls“ durch den Sehnerv an die Hirnstrukturen weitergegeben. Wir sind also auch tagsüber müder.

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    Das „Schlafhormon“ Melatonin ist im Herbst tagsüber höher. Außerdem produzieren wir in dieser Zeit auch weniger Serotonin, das sogenannte Glückshormon.

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    Unser Körper schaltet auf Winter-Modus. Bei Kälte und Dunkelheit verlangsamt sich unser Stoffwechsel, wir sind nicht mehr so aktiv und schneller müder.

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    Leidest du länger als 14 Tage unter dem Herbst-Blues, solltest du dich mit einem Arzt beraten.

Tipps gegen den trüben Herbst

Tipps gegen den trüben Herbst

Trotz tristem Herbstwetter gute Laune haben! Wir haben sieben neue Tricks aus dem Netz unter die Lupe genommen, mit denen man die schmuddeligen Tage unbeschadet übersteht.

Gut gegen Nordwind: Das hebt deine Stimmung

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    Rausgehen: Egal ob du joggst oder einen Spaziergang machst, dein Gehirn wird durchblutet und schüttet mehr Endorphine aus.

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    Hochschauen: Blicke mit offenen Augen in den bedeckten Himmel, die Sonne schafft es trotzdem auf bis zu 4.000 Lux. So tankst du mehr Tageslicht.

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    Gesund essen: In Hering und Aal steckt Vitamin D, das dein Körper im Winter nicht ausreichend bekommt. Booster-Alternativen? Gouda, Emmentaler oder Eigelb (Omelette!).

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    Licht duschen: Spezielle Lampen mit mindestens 10.000 Lux imitieren Sonnenstrahlen. Wer sich morgens für 30 Minuten anstrahlen lässt, fühlt sich fitter.

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    Kuscheln: Berührungen senken das Stresshormon Cortisol. Gleichzeitig wird mehr Oxytocin (Kuschelhormon!) ausgeschüttet.

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    Gutes tun: Wer andere feiert, fühlt sich besser - belegen Studien. 50 gute Taten liefert die US-Journalistin Alexandra Franzen. Mit auf ihrer Liste: Pizza für die Kollegen und Komplimente für Fremde.

Hier gibt's Sonne satt statt Shades Of Grey

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Warum gibt es den Herbst überhaupt?

Unsere Erde dreht sich um die Sonne - und um ihre eigene Achse. Der Winkel, in dem die Erdachse zur Sonne steht verändert sich während des Jahreslaufs. Im Herbst nimmt deshalb die Sonnenintensität ab. Die Tage werden kürzer- es gibt weniger Licht. Ab der Wintersonnenwende am 21.12. werden die Tage wieder länger und die Kraft der Sonne nimmt zu. Um den 21.6. ist Sommersonnenwende: die Tage werden wieder kürzer und das ganze Spiel beginnt von vorn.

 

© Getty Images

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Veröffentlicht: 17.10.2021 / Autor: Anna Kaltenhauser