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Frau betastet ihren Hals

Die Schilddrüse: Mini-Organ mit Riesenwirkung

Unsere Schilddrüse ist winzig und doch lebenswichtig. Wie sie deinen gesamten Körper steuert, welche Auswirkungen eine Schilddrüsen-Unterfunktion hat und was Hashimoto und Morbus Basedow sind – hier erfährst du es.
Frau betastet ihren Hals

Schilddrüse: Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schilddrüse ist ein sehr kleines Organ und befindet sich am Hals. Aufgrund ihrer Form wird sie auch „Schmetterlings-Organ“ genannt.

  • Sie produziert wichtige Hormone, die viele Prozesse in unserem Körper und bei der Entwicklung von Kindern steuern. Entsprechend vielfältig sind die körperlichen und psychischen Symptome, wenn die Schilddrüse Probleme macht.

  • Das Spuren-Element Jod spielt die Hauptrolle bei der Arbeit der Schilddrüse. Aufgrund von Jodmangel sind Schilddrüsen-Erkrankungen in Deutschland sehr häufig. Eine gute Jod-Versorgung ist daher die beste Vorsorge.

  • Etwa jede:r dritte Deutsche leidet an einer Schilddrüsen-Veränderung oder einer Funktions-Störung - zum Beispiel an einer Schilddrüsen-Unterfunktion oder Schilddrüsen-Überfunktion. Diese sind aber oftmals gut behandelbar.

Die Schilddrüse - das unterschätzte Organ

Die Schilddrüse ist die größte und bedeutendste unserer sieben Hormondrüsen. Sie befindet sich am Hals unterhalb des Kehlkopfes. Die zwei über eine Brücke verbundenen Schilddrüsen-Lappen legen sich wie ein Schmetterling vorn und seitlich um unsere Luftröhre. Beim Schlucken kann man die Schilddrüse tasten.

Das kleine Organ ist etwa 20 bis 30 Gramm schwer und wiegt damit etwa so viel wie ein kleiner Schoko-Riegel. Die beiden Läppchen sind jeweils etwa so groß wie eine ganze Walnuss. Sie bestehen aus winzigen Bläschen, sogenannten Follikeln. In ihnen werden die produzierten Hormone gespeichert und je nach Bedarf ins Blut abgegeben.

Aussehen und Lage der Schilddrüse im Körper

Hier befindet sich die Schilddrüse in deinem Körper.

Die Aufgaben der Schilddrüse

  • 💓

    Hauptaufgabe der Schilddrüse ist die Produktion und Abgabe von lebensnotwendigen Hormonen, vor allem Trijodthyronin (T3), Thyroxin (T4) und das Peptidhormon Calcitonin.

  • 🧠

    Diese Hormone beeinflussen unseren Stoffwechsel und sind wichtig für fast alle unsere Organe.

  • 🦴

    Sie sind außerdem für die Stabilität unserer Knochen, fürs Wachstum sowie die richtige Ausbildung des Gehirns und der Geschlechts-Organe bei Embryos und Kindern verantwortlich.

  • 🌡

    Der Hormon-Cocktail reguliert zum Beispiel unsere Körper-Temperatur, unsere Verdauung, unseren Herzschlag und ob wir uns wach und kräftig oder eher müde und kraftlos fühlen.

So funktioniert die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist Teil eines ziemlich komplexen und fein justierten Kreislaufs, der den Hormon-Spiegel im Körper immer auf einem konstanten Niveau hält.

Gesteuert wird die Schilddrüse dabei vom Gehirn. Das sendet mit dem Hormon TSH das Signal, die Ausschüttung der Schilddrüsen-Hormone T3 und T4 zu starten, wenn ihr Bedarf im Körper steigt.

Der Großteil dieser ausgeschütteten Schilddrüsen-Hormone dockt dann im Blut an Transport-Eiweiße an und gelangt so in alle Teile unseres Körpers - auch in das Gehirn. Hier wird der gestiegene T3- und T4-Spiegel registriert und die TSH-Freisetzung gestoppt. Durch diese negative Rückkoppelung wird schließlich die Hormon-Produktion in der Schilddrüse wieder heruntergefahren.

Ein kleiner Teil der Schilddrüsen-Hormone verbleibt ungebunden im Blut und wird für verschiedene Stoffwechsel-Prozesse genutzt. Diese „freien" Hormone werden als fT3 und fT4 bezeichnet. Sie sind es auch, die bei einer Labor-Untersuchung gemessen werden, um zu sehen, ob die Schilddrüse die richtige Menge an Hormonen produziert.

Das Gehirn: Wie es funktioniert und welcher Teil was steuert

Das Gehirn: Wie es funktioniert und welcher Teil was steuert

Unser Gehirn signalisiert unserer Schilddrüse, wann und wie viele Hormone sie ins Blut abgeben soll. Doch das ist längst nicht alles.

Schilddrüsen-Hormone und ihre Wirkung

Die Schilddrüse bildet etwa 30 verschiedene Hormone. Die wichtigsten heißen Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4), auch Thyroxin genannt.

Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin (T4)

Beide Schilddrüsen-Hormone werden mit Hilfe von Jod gebildet. Eine ausreichende Jod-Versorgung ist also die Grundlage für eine gut funktionierende Schilddrüse. Zu wenig Jod in unserer Nahrung ist die häufigste Ursache für Schilddrüsen-Erkrankungen.

Unsere Organe brauchen das Hormon Trijodthyronin (T3). Es ist das aktive Hormon. Tetrajodthyronin (T4) hingegen ist so etwas wie ein Vorrat oder eine Vorstufe. Die Schilddrüse produziert davon deutlich mehr als von T4.

Der Clou: Das inaktive T4 Hormon wird bei Bedarf einfach in das aktive T3 Hormon umgewandelt. Best Buddy der Schilddrüse ist dabei die Leber, aber auch andere Organe sind an diesem Umbau beteiligt.

 

Wozu werden Schilddrüsen-Hormone gebraucht?

  • Aufnahme von Glukose aus der Nahrung für eine gesunden Blutzucker
  • Energie-/ Kohlenhydrat-Verbrauch
  • Erhaltung der Körper-Temperatur
  • Abbau von Cholesterin und Fett
  • Muskel-Funktion
  • Herzschlag und Blutdruck
  • Entwicklung des zentralen Nerven-Systems, der Genital-Organe und des Knochen-Skeletts bei Embryos und Neugeborenen

Symptome für eine Schilddrüsen-Erkrankung

Die richtige Menge Schilddrüsen-Hormonen in unserem Körper entscheidet darüber, ob es uns gut geht.

Bei zu wenig Schilddrüsen-Hormonen läuft unser Stoffwechsel mit angezogener Handbremse. Man spricht dann von einer Schilddrüsen-Unterfunktion.

Bei zu viel Schilddrüsen-Hormonen fährt unser Stoffwechsel hingegen Vollgas, ein Zeichen für eine Schilddrüsen-Überfunktion.

 

Symptome einer Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose):

  • Abnehmende Leistungsfähigkeit
  • Schwäche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Niedriger Puls
  • Trockene Haut und Haare
  • Gewichtszunahme
  • Träge Verdauung / Verstopfung
  • Eingeschränkte Fruchtbarkeit bzw. Erektions-Störungen
  • Häufiges Frieren und niedrige Körper.Temperatur
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Depression
  • Konzentrations- und Gedächtnis-Störungen

Symptome einer Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose):

  • Herzrasen, hoher Blutdruck
  • Nervosität, Hyperaktivität
  • Aggressivität, Stimmungs-Schwankungen
  • Gewichtsverlust (trotz Heißhunger)
  • Vermehrtes Schwitzen / Überempfindlichkeit gegen Wärme
  • Schlafstörungen
  • Gesteigerte Darmaktivität / Durchfall
  • Haarausfall
  • Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Leistungsabfall (bei längerer Erkrankung)

Schilddrüsen-Unterfunktion, Schilddrüsen-Überfunktion und andere Schilddrüsen-Erkrankungen

Die meisten Schilddrüsen-Erkrankungen in Deutschland sind auf einen Jod-Mangel zurückzuführen, weil wir zu wenig Jod mit unserer Nahrung aufnehmen.

Vergrößerung der Schilddrüse (Struma oder Kropf)

Die Reaktion unseres Körpers und gleichzeitig die häufigste Erkrankung der Schilddrüse: eine Organ-Vergrößerung. Dadurch versucht die Schilddrüse, trotz Jod-Mangels eine ausreichende Menge an Hormonen zu produzieren. Auch als Kropf oder Struma bezeichnet, ist eine vergrößerte Schilddrüse bei den Betroffenen meist deutlich am Hals zu erkennen. In den allermeisten Fällen ist eine Struma gutartig.

Schilddrüse Struma


Arzt untersucht die vergrößerte Schilddrüse einer Patientin.
© Getty Images / ablokhin

Schilddrüsen-Unterfunktion und Schilddrüsen-Überfunktion

Bei einer Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose) oder Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose) handelt es sich um Störungen des Hormon-Stoffwechsels. Die Schilddrüse produziert dabei zu viel oder zu wenig Hormone.

Hashimoto Thyreoditis

Häufigste Ursache für eine Schilddrüse-Unterfunktion (Hypothyreose) ist eine Hashimoto Thyreoditis, auch Autoimmun-Thyreoiditis genannt. Dabei handelt es sich um eine chronische Autoimmun-Erkrankung, bei der Teile oder die gesamte Schilddrüse zerstört werden. Die Betroffenen haben oft nur noch eine sehr kleine oder gar keine Schilddrüse mehr und müssen ihr Leben lang Hormon-Ersatzmedikamente einnehmen. Zwischen fünf und zehn Prozent der Deutschen leiden an einer Hashimoto Thyreoditis, man spricht schon von einer neuen Volkskrankheit. Frauen sind zehn Mal häufiger davon betroffen als Männer.

Morbus Basedow

Die Basedowsche Krankheit, auch Morbus Basedow oder Immun-Hyperthyreose genannt, ist eine häufige Ursache für eine Schilddrüsen-Überfunktion. Bei dieser Autoimmun-Erkrankung vergrößert sich die Schilddrüse und bildet eine Struma. Etwa die Hälfte der Erkrankten erleben eine spontane Heilung, die Übrigen begleitet Morbus Basedow ein Leben lang. Sie nehmen Medikamente ein, die die Hormon-Produktion hemmen, sogenannte Thyreostatika. Etwa sechs Prozent der Bevölkerung erkranken an Morbus Basedow. Frauen sind fünf bis acht Mal häufiger betroffen als Männer.

Schilddrüsen-Zyste

Drei bis fünf Prozent der Menschen entwickeln im Laufe des Lebens eine oder mehrere Schilddrüsen-Zysten. Eine Schilddrüsen-Zyste ist ein Hohlraum innerhalb der Schilddrüse, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Meist haben die Betroffenen keine Beschwerden, es kann aber zu einem Druckgefühl oder Verformungen am Hals kommen.

Schilddrüse Zyste


Auf dem Ultraschallbild ist eine Zyste in der Schilddrüse klar erkennbar.
© Getty Images / PS3000

Schilddrüsen-Knoten

Schilddrüsen-Knoten sind meist gutartige Tumore, die häufig zufällig durch einen Ultraschall diagnostiziert werden. Oftmals verursachen sie keine Beschwerden und müssen daher auch nicht behandelt werden. Wird eine Behandlung dennoch nötig, werden Schilddrüsen-Knoten operativ entfernt oder durch Radio-Jodtherapie, Wärmestrahlung (Thermoablation) oder hochdosierten Ultraschall (Echoterapie) zerstört. Schilddrüsen-Knoten sind sehr verbreitet, fast ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland ist davon betroffen.

Schilddrüsen-Krebs

Schilddrüsen-Krebs ist in Deutschland sehr selten und in den allermeisten Fällen gut behandelbar. Pro Jahr erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts rund 7.000 Menschen an Schilddrüsen-Krebs. Ursachen sind Strahlen-Belastungen oder die Aufnahme von radioaktivem Jod, zum Beispiel nach einem Reaktorunfall.

Schilddrüsen-Werte und Bildgebung: So werden Schilddrüsen-Erkrankungen diagnostiziert

  • 1️⃣

    Blutwerte: Laborwerte, die über eine Schilddrüsen-Erkrankung Auskunft geben, sind der TSH-Wert, fT3 und fT4 sowie bei Hashimoto und Morbus Basedow zusätzlich die Antikörper-Werte (TPO, TAK, TRAK).

  • 2️⃣

    Ultraschall (Sonographie): Durch diese Untersuchung können Ärzt:innen beurteilen, ob die Schilddrüse eine normale Größe hat und eventuelle Knötchen und Zysten ausfindig machen. Das Verfahren ist sehr risikoarm.

  • 3️⃣

    Szintigraphie: Sollten Knoten entdeckt worden sein, kann durch eine Schilddrüsen-Szintigraphie festgestellt werden, ob es sich um gutartige Knoten oder Schilddrüsen-Krebs handelt. Diese bildgebende Untersuchung wird mithilfe eines radioaktiven Kontrast-Mittels durchgeführt und ist daher mit einer geringen Strahlen-Belastung verbunden.

Die Behandlung von Schilddrüsen-Unterfunktion, Schilddrüsen-Überfunktion, Hashimoto & Co.

Die Expert:innen für die Behandlung von Schilddrüsen-Erkrankungen sind Endokrinologen und Endokrinologinnen. Die Endokrinologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und befasst sich ausschließlich mit Hormonen und dem Hormon-System.

Je nach Befund und Art der Schilddrüsen-Erkrankung kommen unterschiedliche Therapien in Frage:

  • Jodreiche Ernährung (jodiertes Salz, Algen oder Meeresfisch) oder Einnahme von Jod-Tabletten bei Struma (Kropf)
  • Einnahme von Hormon-Ersatzpräparaten: T3, T4 allein oder in Kombination bei Schilddrüsen-Unterfunktion bzw. Hashimoto Thyreoditis
  • Einnahme von Thyreostatika: Thiamazol oder Carbimazol bei Schilddrüsen-Überfunktion bzw. Morbus Basedow
  • Einnahme von radioaktivem Jod zur „örtlichen Bestrahlung" (Radiojodtherapie) bei Struma oder Schilddrüsen-Krebs
  • Operative Entfernung der Schilddrüse (ganz oder teilweise) bei Schilddrüsen-Krebs, Struma, Knoten oder Zysten
  • Schilddrüsen-Massagen (naturheilkundlich)

Jod: Die Basis für eine gesunde Schilddrüse

  • 🤓

    Unsere Schilddrüse braucht das Spuren-Element Jod, um die Schilddrüsen-Hormone bilden zu können.

  • 🤓

    Unser Körper kann es jedoch nicht selbst bilden. Deswegen müssen wir Jod mit der Nahrung zu uns nehmen.

  • 🤓

    Das aufgenommene Jod gelangt dann über den Darm ins Blut und darüber in die Schilddrüse, wo es schließlich in die Schilddrüsen-Hormone T3 und T4 „eingebaut“ wird.

  • 🤓

    Wir Deutsche sind mit Jod unterversorgt. Der Grund: Wir essen weniger Meeresfisch und Algen als andere Nationen.

  • 🤓

    Außerdem sind unsere Böden sehr jodarm, sodass auch hier angebautes Getreide und Gemüse weniger Jod enthalten. Deutschland gilt deswegen als Jodmangel-Gebiet.

Wie kann ich Jod zu mir nehmen?

  • 🐟

    Besonders jodhaltige Lebensmittel sind Meeresfisch und Algen, sie sollten ein bis zwei Mal in der Woche auf deinem Speiseplan stehen. Auch Fleisch und Milch enthalten Jod, weil die Tiere jodhaltiges Futter bekommen.

  • 🧂

    Wenn du selten oder keine tierischen Produkte isst, solltest du jodiertes Speisesalz zum Kochen verwenden.

  • 💊

    Nahrungs-Ergänzungsmittel aus Seetang oder Algen (Kelp) enthalten ebenfalls die benötigten Tagesmengen an Jod und sind auch für Veganer und Vegetarier geeignet.

Wie viel Jod brauche ich?

  • 👩‍⚕️

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene 180 bis 200 Mikrogramm Jod pro Tag. Das entspricht etwa ein bis zwei Teelöffel jodiertem Salz.

  • 👩‍⚕️

    Schwangere und stillende Mütter haben einen höheren Jodbedarf von 230 bis 260 Mikrogramm pro Tag.

  • 👩‍⚕️

    Mehr Jod zu sich zu nehmen hat übrigens keine Vorteile. Der Körper scheidet nicht benötigtes Jod einfach über den Urin und den Schweiß wieder aus.

  • 👩‍⚕️

    Wenn du bereits eine Schilddrüsen-Erkrankung hast, solltest du deinen Endokrinologen fragen, ob und wie viel Jod du zu dir nehmen musst. Bei einigen Erkrankungen solltest du unter Umständen darauf verzichten.

Häufige Fragen über die Schilddrüse

  • ⁉️

    Kann man mit einer Schilddrüsen-Unterfunktion leben?

    Ja, das ist problemlos möglich - vorausgesetzt, du bekommst die Schilddrüsen-Werte in den Griff. Die richtige Dosis der Hormon-Tabletten zu finden, kann etwas dauern und sollte ein bis zwei Mal im Jahr von einem Endokrinologen überwacht werden.

  • ⁉️

    Ist eine Schilddrüsen-Überfunktion heilbar?

    Eine Schilddrüsen-Überfunktion ist nicht heilbar, kann aber gut behandelt werden. Medikamente (Thyreostatika), Radio-Jod-Therapie oder Operationen werden hierbei eingesetzt.

  • ⁉️

    Wie kann man testen, ob man eine Schilddrüsen-Unterfunktion hat?

    Wenn du typische Symptome einer Schilddrüsen-Unterfunktion wie Abgeschlagenheit, Gewichtszunahme oder eine träge Verdauung bei dir bemerkst, kannst du in einer Labor-Untersuchung deine Schilddrüsenwerte checken lassen. Ärzt:innen lassen dazu die Hormone TSH, T3 und T4 im Blut bestimmen. Sie geben Auskunft darüber, ob bei dir eine Schilddrüsen-Unterfunktion vorliegt.

  • ⁉️

    Welcher Arzt hilft bei Schilddrüsen-Erkrankungen?

    Die Expert:innen für Schilddrüsen-Erkrankungen sind Endokrinologen und Endokrinologinnen. Sie sind die Hormon-Spezialisten. Aber auch Internist:innen (Fachärzte für innere Medizin) oder Hausärzt:innen sind geeignete Ansprechpartner.

Veröffentlicht: 01.07.2022 / Autorin: Katja Schulz