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5 Anzeichen, dass dein Körper dringend Vitamine braucht – und wie du sie bekommst

vor 3 Jahren

Du leidest öfter unter Muskelkrämpfen? Oder hast das Gefühl, dass du viele Haare verlierst? Dann könnte es sein, dass dein Körper dir etwas sagen möchte: Er braucht dringend Vitamine! Wir zeigen dir, woran du Vitaminmangel erkennst und was du dagegen tun kannst.

1. Haarausfall

Bei jedem Bürsten und jedem Griff in deine Haare fällt es dir auf: Deine Haare scheinen wie verrückt auszugehen. Vermutlich fehlt dir einfach Biotin, auch Vitamin B7 genannt. Das Problem ist, dass es deinem Körper tatsächlich schwer fällt, B-Vitamine zu speichern, da sie wasserlöslich sind. Es gibt zwar in Drogeriemärkten und Apotheken Biotin-Präparate, aber es ist natürlich besser, wenn du das Vitamin natürlich über deine Ernährung zu dir nimmst.

Das hilft: gekochte Eier, Lachs, Pilze, Sojabohnen, Nüsse, Himbeeren, Bananen, Blumenkohl, Avocados.

2. Kribbeln und Taubheit in den Gliedmaßen

Wirklich unangenehm, wenn die Hände oder Füße kribbeln. Vermutlich fehlen dir aber auch hier bestimmte B-Vitamine, nämlich B6, B9 (auch Folsäure genannt) und B12. Vor allem Veganer sind von B12-Mangel betroffen, wenn sie sich nicht ausgewogen genug ernähren. Neben dem Kribbeln können übrigens auch Angst, Anämie (Blutarmut), Müdigkeit und Hormonschwankungen auftreten.

Das hilft: Spargel, Rote Bete, Spinat, Bohnen, Eier, Geflügel, Austern, Muscheln.

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3. Risse in den Mundwinkeln

Hier könnten gleich mehrere Mangelerscheinungen vorliegen. Dein Körper schreit förmlich nach Zink, Eisen und B-Vitaminen. Auch dieses Problem trifft häufiger bei Personen auf, die sich fleischlos ernähren. Aber auch bei Diäten kann das Problem aufgrund von Proteinmangel auftreten.

Das hilft: Geflügel, Lachs, Thunfisch, Eier, Austern, Muscheln, Erdnüsse, Hülsenfrüchte (z.B. Linsen), Mangold, Tahin, sonnengetrocknete Tomaten. Am besten kombinierst du diese Lebensmittel mit Vitamin-C-haltigen, etwa Brokkoli, Paprika, Blumenkohl etc.

4. Weiße oder rote Pickelchen auf den Wangen, Armen, Beinen oder Po

Deine Haut scheint nur so zu blühen, obwohl deine Pubertät schon lange zurück liegt? Dann leidest du vermutlich unter Vitamin A und D Mangel. Aber keine Sorge, auch hier kannst du dem durch eine Ernährungsumstellung entgegenwirken.

Das hilft: Verzicht auf gesättigte Fettsäuren und Transfette, stattdessen gesunde Fette aus Lachs, Sardinen, Nüssen, Samen (Chia, Hanf, Lein etc.); Vitamin A aus Blattgemüse, Karotten, rote Paprika, Süßkartoffeln. Vitamin D nimmst du durch die Sonne auf, es gibt aber aber auch Nahrungsergänzungsmittel.

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5. Muskelkrämpfe in den Oberschenkeln, Zehen oder Waden

Viele Menschen wachen nachts auf, weil sie plötzlich einen Krampf im Bein haben. Falls das öfter passiert, dann fehlt dem Körper Magnesium, Kalzium und Kalium. Besonders Sportler sind betroffen, denn durch das starke Schwitzen beim Workout verliert der Körper wichtige Mineralien. Deswegen ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig.

Das hilft: Bananen, Mandeln, Kürbis, Kirschen, Brokkoli, Pak Choi, Spinat, Kohl, Löwenzahn.

Detox ist im Trend und soll den Körper nicht nur entgiften, sondern auch Mangelerscheinungen vorbeugen. Unser Galileo Reporter Martin Dunkelmann hat den Trend selbst ausprobiert:

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