Bald gibt es eine Spritze, die alle Impfungen kombiniert
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Bald gibt es eine Spritze, die alle Impfungen kombiniert

vor 9 Monaten

Spritzen – keiner mag sie. Besonders Kinder fürchten sich davor. Und doch müssen wir sie jedes Mals aufs Neue zum Arzt schleppen, vor allem für die verschiedenen Impfungen. Aber womöglich, reicht in Zukunft ein einziger. Eine Injektion für alle notwendigen Impfungen.

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Technologie entwickelt, die es erlaubt, alle notwendigen Impfstoffe zu kombinieren. Die neue Impfung besteht aus mehreren Mikro-Kapseln, die mit einem speziellen 3D-Druckverfahren hergestellt wurden. Die Kapseln enthalten jeweils einen Impfstoff. Sie wurden so entwickelt, dass sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt öffnen und den Inhalt in den Körper freisetzen.

Diese Methode wurde bereits erfolgreich an Mäusen getestet. Die Kapseln haben den Impfstoff exakt zu den festgelegten Zeitpunkten freigesetzt. Nämlich nach 9, 20 und 41 Tagen nach dem Tag der Impfung. Das Material, aus denen die Kapseln bestehen, ist für Menschen nicht schädlich. Daher wäre es möglich, diese Methode auch bald an Menschen zu testen.

Diese Technologie lässt sich aber nicht nur bei Impfungen anwenden. Sie könnte beispielsweise auch zum Einsatz kommen, wenn jemand regelmäßig Medizin zu sich nehmen muss. Stattdessen wird die Medizin nur einmal injiziert und die Kapseln lassen den Inhalt nach und nach zu einer bestimmten Zeit frei.

Aber zuerst wollen die Forscher die Technologie noch optimieren. Beispielsweise sei es schwierig, Langzeit-Impfstoffe auf der Grundlage solcher Partikel zu entwickeln und dabei sicherzustellen, dass das Medikament oder der eingekapselte Impfstoff bei Körpertemperatur stabil bleibt, bevor er freigesetzt wird.

Apropos Impfungen: Die Grippe-Saison geht wieder los. Aber man kann auch ohne eine Impfung vorbeugen. Zum Beispiel Orte vermeiden, an denen es nur so von Bakterien wimmelt. Wir zeigen euch, welche Orte und Gegenstände ihr möglichst vermeiden solltet:

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