Hoffnung für Krebspatienten? Erste universelle Impfung in Sicht
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Hoffnung für Krebspatienten? Erste universelle Impfung in Sicht

vor 2 Jahren

Könnte Krebskranken bald mit einem universellen Impfstoff geholfen werden? Einem deutschen Forscherteam von der Universität Mainz ist jetzt zumindest ein entscheidender Durchbruch gelungen: ein Impfstoff, der in 5 Jahren auf den Markt kommen soll.

Krebserkrankungen sind tückisch, auch wenn sich die Heilungschancen dank großen Fortschritten in der Behandlung immer weiter verbessern. Jetzt ist einem Team der Universität Mainz, rundum Ugur Sahin, wohl ein weiterer Fortschritt gelungen: eine universelle Krebsimpfung, die hochwirksam sein soll. Sie soll Krebspatienten helfen die Krankheit selbst zu bekämpfen.

Bisher waren solche therapeutischen Krebsimpfungen wenig erfolgreich, viele werden eher in der palliativen Krebstherapie eingesetzt. Doch die Ergebnisse, die Sahin im Fachmagazin Nature veröffentlicht hat, sind beeindruckend und machen Hoffnung. Er und sein Team spritzten Hautkrebspatienten in einer Studie Nanopartikel, also winzige Fetttröpfchen, die mit Suchmotiven für die Krebszellen beladen sind, ins Blut. Durch diese Partikelchen denkt der Körper, er habe eine Virusinfektion und setzt sofort alle möglichen Abwehrzellen in Gang, um diese zu bekämpfen.

Der Clou: Durch die Suchmotive, welche in den Nanopartikeln enthalten sind, lernt der Körper, welche Zellen bösartig sind und beginnt so die bösartigen Tumore, Metastasen und große Krebswucherungen im Körper zu bekämpfen. Das eigene Immunsystem bekämpft also den Krebs.

An den drei Hautkrebspatienten, an denen die Impfung bereits getestet wurde, funktionierte die Impfung bereits einwandfrei. Deswegen möchte Sahin nun weiterforschen und glaubt, dass bereits in fünf Jahren eine universelle Krebsimpfung auf den Markt kommen könnte. Die Impfung ließe sich auf alle möglichen Krebsarten anwenden, man müsse nur die Nanopartikel an die jeweilige Form anpassen.

Ein ungeborenes Baby, ein Fötus, das aus dem Mutterleib herausragt. Und zwar während einer OP. Ein amerikanisches Ärzteteam rettet mit diesem spektakulären Eingriff dem ungeborenen Kind das Leben. 1998 wurde für die damalige Medizin eine bahnbrechende Methode durch Michael Harrison – dem Begründer der Fötalchirurgie – eingeführt.

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