Wurst-Rückruf: Diese Produkte sind betroffen
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Wurst-Rückruf: Diese Produkte sind betroffen

vor 2 Jahren

Am Wochenende hat die Großmetzgerei Sieber über 200 Wurstwaren zurückgerufen. Der Grund: Listerien-Bakterien. Hier findet ihr die Liste der betroffenen Produkte.

Sieber beliefert sowohl Fleischereien, als auch Supermärkte – mit frischer und abgepackter Ware. Und so einen großen Wurst-Rückruf hat es wohl noch nie gegeben. Denn Kunden werden aufgerufen, die bereits gekauften Produkte sofort wegzuschmeißen. Normalerweise haben sie die Möglichkeit, diese zurückzugeben – mit Geldrückgabe. Nicht in diesem Fall.

Die Metzgerei hat auf ihrer Website eine Liste der betroffenen Wurstwaren bekanntgegeben. Direkt auf der Startseite findet sich eine große Warnung und eine Telefonnummer für Rückfragen. Die Fleischwaren werden in vielen Supermärkten verkauft, die sie teilweise schon aus den Regalen genommen haben. Aber nicht nur Fleischfans sind betroffen, denn in der Fabrik werden auch vegetarische Produkte (wie „My Best Veggie“) hergestellt, die ebenfalls betroffen sind.

Hier ist die Liste mit den 206 betroffenen Produkten.

Wurst-Rückruf

Doch was sind Listerien eigentlich? Darm-Bakterien. Etwa ein Zehntel der Menschen tragen Listerien natürlich im Darm und scheiden sie auf dem Klo wieder aus. Bei Menschen und Tieren können sie die Infektionskrankheit Listeriose auslösen – beispielsweise, wenn man sie durch „verseuchte“ Lebensmittel aufnimmt. Das äußert sich bei Erwachsenen durch Fieber und Durchfall und ist nach ein paar Tagen wieder verschwunden.

Für Kleinkinder, Senioren, Menschen mit schwachem Immunsystem und vor allem Schwangere wird es gefährlicher. Es kann zu Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen kommen. Bei 30 Prozent der Erkrankten endet die Infektion sogar tödlich. Und bei Schwangeren kann es zum Tod des ungeborenen Kindes führen. Also Hände weg und die Produkte entsorgen.

Wer aber doch noch Lust auf Wurst hat, in denen keine Listerien stecken, der sollte sich unseren großen Wurst-Check nicht entgehen lassen. Denn wir testen, wie billig sie sein darf und was drin steckt:

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