Horror im Museum: Echter Schädel in 150-jähriger Figur gefunden
via Facebook, Carnegie Museum of Natural History

Horror im Museum: Echter Schädel in 150-jähriger Figur gefunden

vor 1 Jahr

Wer von euch würde gerne mal eine Nacht im Museum verbringen? Wir jetzt nicht mehr. Denn diese Story ist ziemlich unheimlich: In einem Museum in den USA wurde in einer 150-jährigen Modellfigur ein echter Schädel gefunden.

Im Carnegie Museum of Natural History in Pittsburgh steht ein Schaubild, das einen arabischen Kurier darstellt, der von Löwen angegriffen wird. Und so unglaublich es auch klingt, in dem menschlichen Modell verstecken sich auch echte menschliche Überreste. Bei einer Restauration, die bereits letztes Jahr begann, wurde das verstörende Innere der Modellfigur enthüllt.

Hier könnt ihr euch das ganze Schaubild genauer ansehen:

 

Bisher dachte man, dass lediglich die Zähne des Modells echt seien. CT-Scans und Röntgenaufnahmen zeigten jetzt: Auch der Kopf enthält einen echten Schädel. Der Konservator des Museums sagte dazu: „Das ist der Grund dafür, warum das Gesicht so akkurat ist.“

Auch Teile der präparierten Tiere bestehen aus echtem Knochenmaterial und Holz. Der französische Präparator Édouard Verreaux schuf das Schaubild im Jahr 1867 in Paris. Andrew Carnegie, ein amerikanischer Großindustrieller, kaufte das Stück Ende des 19. Jahrhunderts und stellte es ab 1899 öffentlich aus.

Die Restauratoren entschieden sich dazu, den Kopf des Ausstellungsstücks nicht zu öffnen. Denn sie gehen davon aus, dass selbst DNA-Material des Schädels keinen Aufschluss über die Hintergründe der Person geben kann. Eine Möglichkeit wäre aber, dass sich Verreaux einfach in den Pariser Katakomben bedient hat. Dabei handelt es sich um unterirdische Friedhöfe.

Édouard Verreaux scheint einen Hang zum Makabren gehabt zu haben: Denn bereits in den 1830ern baute er ein Skelett mit in eines seiner Kunstwerke ein. Den Film „Nachts im Museum“ werden wir wohl das nächste Mal mit anderen Augen sehen.

Der Tag der Toten ist eine uralte mexikanische Tradition, um den Verstorbenen zu gedenken. Maskenumzüge wurden bisher nicht veranstaltet. In Mexiko City soll jedoch nun die Totenparade aus dem Bond-Streifen „Spectre“ imitiert werden.

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