Rätselhafte Tempelinschriften erzählen von einer Katastrophe aus dem All
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Rätselhafte Tempelinschriften erzählen von einer Katastrophe aus dem All

vor 7 Monaten

Ein Forscherteam der Universität von Edinburgh hat vor kurzem mysteriöse Symbole in einem Tempel in der Türkei enträtselt, die 10.950 vor Christus entstanden sind. Diese weisen auf einen zerstörerischen Kometenschwarm hin.

Das Interessante an dieser Geschichte: Dieser Zeitraum fällt in die sogenannte Jüngere Dryaszeit. Damals kam es zu einer Mini-Eiszeit, die ungefähr 1.000 Jahre andauerte.

Und was hat das jetzt mit mir zu tun, fragt ihr euch vielleicht an dieser Stelle? Verdammt viel, denn zu jener Zeit sind die ersten neolithischen Zivilisationen entstanden. Ich weiß, das Wort „neolithisch“ klingt erst mal kompliziert, aber das ist relativ einfach erklärt: Das Neolithikum markiert am Ende der letzten Eiszeit den Übergang menschlicher Lebensweisen vom alleinigen Sammeln und Jagen als Existenzgrundlage nomadisierender Stämme zu Ackerbau und Viehzucht. Mit anderen Worten: Durch die Geschehnisse damals wurden wir sesshaft – also die meisten von uns.

Zählt man nun eins und eins zusammen, dann kommt man auf den Schluss: Zwischen dem zerstörerischen Kometenschwarm, von dem die Symbole – die im Tempel Göbekli Tepe gefunden und enträtselt wurden – und dieser „Mini-Eiszeit“ könnte ein Zusammenhang bestehen.

Göbekli Tepe
Im Tempel Göbekli Tepe fanden die Forscher Symbole, die auf einen verheerenden Kometeneinschlag hinweisen.
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Obwohl die Jüngere Dryaszeit gründlich studiert wurde, ist bisher noch nicht klar, was genau Ursache für den plötzlichen Temperaturabfall war. Einige Forscher gehen aber davon aus, dass ein Kometeneinschlag dafür verantwortlich gewesen sein könnte. Einen Beweis für die These suchte man bisher vergeblich. Die Symbole in Göbekli Tepe könnten aber auf genau so einen verheerenden Kometeneinschlag hinweisen.

Ein Forscherteam der University of Edinburgh hat die Symbole genau unter die Lupe genommen und mithilfe einer Computer-Software die gefundenen Tiersymbole mit Positionen und Mustern von Sternen abgeglichen. So konnten sie darauf schließen, dass die Symbole vor rund 13.000 Jahren entstanden sein müssen. Unter anderem zeigen sie die Darstellung eines Kometen sowie eines kopflosen Menschen.

Die Forscher fanden auch heraus, dass Göbekli Tepe wohl dazu diente, den Himmel zu beobachten. „Es scheint, dass Göbekli Tepe ein Observatorium war, mit dem man den Nachthimmel beobachtete“, so Dr. Martin Sweatman, Leiter des Foscherteams.

„Eine der Säulen scheint als Denkmal an dieses verheerende Ereignis zu erinnern.“

Die Studie wurde im Fachmagazin „Mediterranean Archaeology and Archaeometry“ veröffentlicht.

Und wer wissen möchte, wie wir uns vor Gefahren aus dem All schützen können, der sollte sich dieses Video hier ansehen:

 

 

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