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4 Pfoten für ein Halleluja: Diese Helfer retten Wildtiere aus der Gefangenschaft

Teaserbild: 4 Pfoten für ein Halleluja: Diese Helfer retten Wildtiere aus der Gefangenschaft

WHAT THE FAKT

  • Der Safaripark in Mbrostar (Albanien) gilt als Horror-Zoo. Zu kleine Gehege, falsche Nahrung, keine richtige tierärztliche Versorgung: Der Besitzer hält dort Wildtiere ohne Genehmigung in Gefangenschaft.

  • Viele der Tiere leiden an Mangelernährung und sind krank. Das Bärenweibchen Dushi hat vermutlich durch die unwürdige Haltung bereits eine Pfote verloren.

  • Solche Zustände akzeptieren die "Vier Pfoten" nicht. Sie sind eine internationale Stiftung für Tierschutz. Der Hauptsitz ist in Wien (Österreich). Die Tierhelfer engagieren sich jedoch auf der ganzen Welt: bei uns in Deutschland, in den USA, in Südafrika, Australien oder Belgien.

  • Unter Polizeischutz befreien die Tierretter die verwahrlosten Wildtiere aus ihrem Gefängnis in Albanien. Dushi zieht in den Bärenwald Müritz nach Mecklenburg-Vorpommern. Das ist Westeuropas größtes Schutzzentrum für misshandelte Bären mit einer Fläche von etwa 22 Fußballfeldern (rund 16 Hektar).

  • Die 3 Löwenmännchen Lenci, Bobby und Zhaku haben seit Anfang Mai 2019 in der niederländischen Großkatzenstation Felida ein neues Zuhause. Dies ist ein spezielles Pflegezentrum für traumatisierte Löwen, Tiger und Co.

  • Auslandsreisen sind für die geretteten Tiere eine Ausnahme. Normalerweise suchen die Tierhelfer der "Vier Pfoten" nach artgerechten Lösungen innerhalb des jeweiligen Landes.

Veröffentlicht: 09.01.2020 / Autor: Alexander Duebbert