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Amazon Prime Day

Prime Day: So erkennst du die Rabatt-Tricks von Amazon

Am 12. und 13. Juli ist Amazon Prime Day. Hier lockt der Versand-Riese mit besonders günstigen Angeboten. Aber sind das wirklich Schnäppchen oder trickst Amazon hier? Wir verraten dir, was du wissen musst. Im Clip: Das passiert mit den Retouren bei Amazon.
Prime Day: So erkennst du die Rabatt-Tricks von Amazon
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Das Wichtigste zum Thema Amazon Prime Day

  • Den ersten Prime Day veranstaltete Amazon im Juli 2015. Damals feierte der Versand-Riese den 20. Geburtstag seiner Webseite. Für Prime Kunden gab es deshalb jede Menge Angebote.

  • Seitdem findet der Prime Day jedes Jahr statt. Über die Qualität der Angebote wird aber immer stark diskutiert. Einige Kritiker:innen sehen in dem Aktions-Tag eher eine Art Flohmarkt. Der Grund: Unter den Angeboten sind oft wenig nachgefragte Produkte. Außerdem weist auch die Verbraucherzentrale darauf hin, dass viele Angebote nur scheinbare Schnäppchen sind.

  • Trotz Kritik: Der Prime Day feiert großen Erfolg. Mittlerweile gibt es weltweit laut Amazon mehr als 200 Millionen Prime-Mitglieder. Die Umsätze wachsen zudem jedes Jahr. Allein 2021 verdiente Amazon am Prime Day geschätzte 9,4 Milliarden Euro.

  • Aber wie erkennst du eigentlich ein wahres Schnäppchen? Wir verraten dir die Tricks von Amazon.

So fällst du nicht auf die Tricks von Amazon herein

  • 📅

    Um beim Prime Day mitmachen zu können, musst du ein Amazon Prime Abo haben. Willst du das Abo aber nicht behalten, kannst du es in der Probe-Zeit bereits kündigen. Machst du das innerhalb der ersten 30 Tage, hat dich das Abo nichts gekostet.

  • Sei vorbereitet! Die Versuchung ist groß, am Prime Day so viel wie möglich zu kaufen. Doch genau das will Amazon. Überlege also vorab, was du wirklich gebrauchen kannst.

  • 📈

    Amazon hebt bereits Wochen vor dem Prime Day die Preise bestimmter Artikel an, um sie zum Stichtag wieder zu senken. Der günstige Preis ist in dem Fall also nur fabriziert. Mache also auf jeden Fall einen Preis-Vergleich mit mindestens zwei anderen Portalen!

  • 💸

    Ähnlich sieht es aus mit der UVP, also der "unverbindlichen Preis-Empfehlung". Oftmals wird dieser Preis als Vergleich zum Angebots-Preis herangezogen. Aber Achtung: Die UVP des Herstellers ist sowieso schon viel höher angesetzt als der reguläre Verkaufs-Preis. Auch hier gilt: Unbedingt Preise vergleichen.

  • 🤑

    Auch Schwellen-Preise wie 39,99 Euro sollen Kund:innen zum Kauf anregen. Dahinter steckt ein psychologischer Effekt. Hier erfährst du alles zu den Preis-Tricks der Händler.

  • Lass dich nicht unter Druck setzen! Auch wenn bei einem Produkt "Nur noch 2 auf Lager" steht. Oft will Amazon damit nur Knappheit suggerieren. Die selben Produkte sind nicht selten später wieder komplett erhältlich.

  • Dasselbe gilt für Blitz-Angebote! Auch hier setzt dich Amazon unter Zeitdruck. Das Ziel: ein Spontan-Kauf! Handle aber auch hier überlegt und kaufe nichts, was du später bereust.

  • 🕵️‍♀️

    Achte darauf, wer das Schnäppchen anbietet! Denn auch Betrüger wollen vom Prime Day profitieren. Steht bei deinem Produkt "Verkauf und Versand durch Amazon" bist du sicher. In diesem Fall ist eine Rücksendung und Erstattung kein Problem. Steht hier ein Dritt-Anbieter solltest du vorsichtig sein und dich informieren!

  • 🤓

    Vergiss die Konkurrenz nicht! Andere Händler wie Saturn oder Media Markt wollen auch beim Prime Day abstauben. Also versuchen sie zur gleichen Zeit Amazon zu unterbieten. Checke also unbedingt die Angebote der Amazon-Konkurrenz!

Alles, was ein Schnäppchen-Jäger wissen muss

Alles, was ein Schnäppchen-Jäger wissen muss

Von Sonderposten-Händlern über Urlaubsvermittlung bis hin zum größten Textil-Discounter Deutschlands: Sie alle versprechen uns, dass wir sparen können ohne Abstriche machen zu müssen. Wie soll das gehen?

Achtung vor dynamischen Preisen

  • Online-Händler sind nicht dumm. Sie wissen genau, wie viele Leute sich ein Angebot anschauen und passen den Preis je nach Nachfrage an. Das nennt man "Dynamic Pricing". Es lohnt sich also Preise über längere Zeiträume zu beobachten.

  • Ebenfalls hilfreich: Lösche regelmäßig deine Cookies und Browser-Daten! Oder vergleiche den Preis mithilfe verschiedener Geräte. Sonst weiß die Webseite, wie oft du dir dasselbe Angebot bereits angeschaut hast und wertet das als hohe Nachfrage. Manchmal sind Angebote auf einem mobilen Gerät auch teurer als auf einem PC.

Kenne die Retouren-Rechte!

Bist du dir bei einem Angebot nicht sicher, solltest du dich unbedingt vor der Bestellung über die Rückgabe-Richtlinien informieren. Beim Online-Shopping sind Retouren in der Regel innerhalb von 14 Tagen möglich. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Hier gibt es alles, was du zu Retouren wissen solltest.

Retouren: Was ist erlaubt - und was nicht?

Retouren: Was ist erlaubt - und was nicht?

Wer online viel bestellt, kenn die Fragen: Darf man benutzte Dinge wieder zurückschicken? Und wer haftet eigentlich dafür, wenn ein Paket verloren geht? Wir klären das!

Veröffentlicht: 12.07.2022 / Autorin: Amelie Geibel