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Black Friday Woche: Wie du die Rabatt-Tricks der Online-Händler erkennst

In der Black Friday Woche locken günstige Online-Angebote. Aber manches Schnäppchen ist gar keins. Wir verraten dir die Tricks der Online-Händler und wie du sie entlarvst.

Darum geht's genau

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    Der Black Friday kommt aus den USA. Er findet jährlich am Freitag nach Thanksgiving statt und läutet den Beginn der Weihnachtsshopping-Saison ein.

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    Auch bei uns gibt's den Shoppingtag längst: Es locken Sonderangebote, Rabatte und Werbegeschenke - vor allem online werden Schnäppchenjäger fündig.

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    Rund 17,06 Milliarden Euro wurden im 3. Quartal 2019 bei uns mit Online-Handel umgesetzt.

Das sind die Tricks der Online-Händler

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    Die UVP, also die "unverbindliche Preisempfehlung", und der gesenkte Preis werden gegenübergestellt - dabei ist die UVP des Herstellers meist ohnehin höher angesetzt als der Preis, für den ein Artikel tatsächlich im Handel angeboten wird. So wirkt die Ermäßigung größer.

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    Vergleiche Angebote und Preise verschiedener Anbieter. Am besten verwendest du dafür mindestens 2 verschiedene Preissuchmaschinen oder Vergleichsportale.

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    Wenn du ein ungewöhnlich günstiges Angebot findest, solltest du genau hinsehen. Denn am Black Friday treiben auch Fake-Shops ihr Unwesen auf Internet-Marktplätzen. Die Masche: Du bezahlst per Vorkasse oder Kreditkarte - die Ware wird aber nie versendet.

  • 👌

    Kommt dir ein Angebot zu günstig vor, schau ins Impressum des Online-Shops. Holpriges Deutsch und fehlende Angaben wie Geschäftsbedingungen können ein Hinweis auf Betrüger sein.

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    Eine gängige Praxis im Vorweihnachtsgeschäft: Der Originalpreis wird gegen Ende des Jahres angehoben - damit ihn der Händler dann gleich wieder senken und mit Rabatt werben kann.

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    Halte möglichst früh Ausschau nach den Artikeln, die du am Black Friday günstig erwerben willst, und beobachte Preiserhöhungen und -senkungen.

So wirst du zum Online-Shopping-Pro

  • Händler nutzen oft das sogenannte "Dynamic Pricing" zur Umsatzsteigerung. So kann ein Smartphone am Morgen günstiger sein als abends - weil dann mehr Leute danach suchen.

  • Manchmal steigt der Preis auch, je öfter du einen Artikel angeklickt hast. Lösche deshalb regelmäßig deine Cookies und Browserdaten und vergleiche den Preis mit verschiedenen Endgeräten. Auf einem mobilen Gerät kann ein Angebot manchmal teurer sein als am PC.

  • Erstell dir eine Wunschliste, um wirklich nur das zu kaufen, was du brauchst. So behältst du auch die Preise im Blick, um im richtigen Moment zuzuschlagen.

Das solltest du dir merken

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    Nicht nur am Black Friday ist es ratsam, sich nicht blind von Angeboten locken lassen. Vergleich immer die Preise auf verschiedenen Portalen - und bei besonders unglaubwürdigen Preissenkungen checkst du am besten erst mal das Impressum des Verkäufers.

Veröffentlicht: 21.11.2019 / Autor: Lisa Carbonaro

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