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CEO-Schule: Hier werden Kids zu den Chefs von morgen

An einer so genannten CEO-Schule wird aus Kindern die weltoffene Elite von morgen ausgebildet. Für normalsterbliche Familien sind derlei Schulplätze allerdings unerschwinglich.
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WHAT THE FAKT

  • Die "Avenues World School" ist eine 2012 gegründete Privatschule in New York. Für die Ausbildung der rund 1.500 Kinder dort zahlen deren Eltern 56.400 Dollar pro Jahr.

  • Das Lernziel der Schule: entscheidungsfähige Weltbürger erziehen! Einer der Gründer ist der Ex-Präsident der renommierten Yale-Universität, Benno C. Schmidt Jr. Weitere Standorte gibt es in Shenzhen (China) und São Paulo (Brasilien).

  • Was steht auf dem Stundenplan? Fächer wie Kunst auf Chinesisch, Lebenskompetenzen oder Weltlehre. Gearbeitet wird mit Tablets und PCs anstelle von Stift und Papier. Damit es einmal mit der Traum-Uni klappt, hat jeder einen Mentor.

  • Und auf dem Speiseplan? Dort ist Gourmet-Küche statt Kantinen-Fraß angesagt: kein Fertigschnitzel mit Pommes, sondern koreanisches Hühnchen auf Jasmin-Reis. Die Eltern haben ein eigenes Essenskomitee.

  • Vom selbstsicheren Verhalten bis zum schöpferischen Denken: Die Schüler sollen ganzheitlich lernen mit dem Fokus auf Ethik und Moral. Ihr Leben ist sehr privilegiert, das sollen die Schüler immer bedenken.

  • Gibt's Privatschulen auch bei uns in Deutschland? Ja, und zwar immer mehr: Ungefähr jedes 11. Kind besucht inzwischen eine Privatschule. Beliebt sind zum Beispiel Waldorfschulen. Hierfür zahlen Eltern im Durchschnitt einen Beitrag von rund 2.400 Euro im Jahr.

  • Manche Experten sehen den Zulauf an Privatschulen jedoch kritisch: Meist können nur Wohlhabende ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Veröffentlicht: 07.11.2019 / Autor: Alexander Duebbert