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Die Brille aus Bohnen im Test: Ist sie wirklich unzerstörbar?

Eine Brille aus Rizinus-Bohnen. Nicht verrückt genug? Draufsetzen, freier Fall, vom Auto überfahren - es gibt kaum etwas, das sie nicht überlebt. On top: Hacks für Brillenträger - und warum sie tatsächlich smarter sind.
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Die Bohnen-Brille - das macht sie so besonders

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    Brillenträger kennen es: Die Sehhilfe fällt auf den Boden, man sitzt aus Versehen drauf oder verbiegt sie anderweitig. Schon wieder was kaputt. Und täglich grüßt der Optiker!

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    Die Firma Rolf aus Österreich hat auch nachhaltige Brillen aus Rizinus-Bohnen im Sortiment - ganz ohne Schrauben, biegsam und extrem robust.

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    Aber ist sie wirklich unkaputtbar? Galileo-Reporter Matthias tritt drauf, macht einen Knoten in den Bügel, lässt sie aus 114 Metern von der Brücke fallen und überrollt sie sogar mit dem Auto.

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    Das Ergebnis: Die Brille hat alles überlebt - und hängte ihre Konkurrenten aus Titan und Kunststoff im Test locker ab. Das Experiment siehst du oben im Clip.

Rizinus: Aus dieser Pflanze entstehen die Brillen

Studien beweisen: Brillenträger wirken smarter - und scheinbar sind sie es auch!

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    Brillenträger kommen uns nicht nur klug und kompetent vor - laut Wissenschaft sind es wirklich schlaue Köpfe. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Sehschwäche und Intelligenz.

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    Forscher der University of Ediburgh veröffentlichten ihre Studie dazu 2018 im Fachjournal "Nature Communications".

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    Laut der Studie brauchen helle Köpfchen mit 30 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit eine Brille als durchschnittliche Menschen.

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    Laut Forschung liegt das aber nicht am stundenlangen Bücherwälzen, sondern in den Genen: Smarte Menschen haben demnach häufiger eine Veranlagung für Kurzsichtigkeit.

Schon gewusst? Die Brillenschlange gibt's wirklich - es ist eine Kobra

Die Kobra zählt zu den gefährlichsten Gift-Schlangen der Welt. Ein niedliches Detail hat eine Kobra-Art aber dennoch: Auf der Rückseite ihres Nacken-Schilds trägt sie eine Zeichnung, die mit etwas Phantasie aussieht wie eine kleine Brille. Vermutlich dient das Symbol der Verwirrung von Feinden. Es brachte ihr auch den Namen "Brillenschlange" ein. Ihr wissenschaftlicher Name ist übrigens "Naja naja".

Brillenschlange im Dschungel


Die Brillenschlange kennen wir vor allem von Schlangen-Beschwörern. Charakteristisch ist das Symbol auf ihrem Nacken-Schild.
© Getty Images

Life Hacks für Brillenträger

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    Voll den Durchblick: Zum Putzen der Brillengläser nimmt man gern, was da ist - Pulli, Schal, Handschuh. Die Fasern können das Glas aber auf Dauer zerkratzen. Auch alkoholhaltige Putztücher schaden dem Glas. Besser: lauwarmes Wasser, Spüli und ein Microfaser-Tuch.

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    Schon wieder die Brille verlegt? Suche dir in jedem Zimmer einen festen "Parkplatz" dafür. Tipp fürs Schlafzimmer: Bepinselst du dein Etui mit etwas Leuchtfarbe, findest du es auch im Dunkeln.

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    Autsch - drücken die schweren Kopfhörer wieder auf die Brillenbügel? Für schmerzfreie Klänge kannst du etwas Schaumstoff an die Innen-Seite der Bügel kleben, da wo's drückt.

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    Verrutscht die Brille ständig, solltest du die Nasen-Auflagen der Brille gut reinigen. Etwas Babypuder auf dem Nasenrücken hält Schweiß fern - und sorgt für einen besseren Halt.

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Nicht wegschmeißen - das wird eine Brille! Aus Abfall entstehen tolle Produkte, die dir sogar den besseren Durchblick verschaffen können. Mehr zu dem Trend erfährst du im Clip.

Veröffentlicht: 14.10.2020 / Autor: Carina Neumann-Mahlkau