Du kennst den Klang dieses Musikinstruments aus Horror-Filmen
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Du kennst den Klang dieses Musikinstruments aus Horror-Filmen

vor 2 Jahren

Nehmt euch einen Augenblick Zeit, um das Waterphone kennenzulernen. Das ist ein Musikinstrument, das einen einzigartigen Klang erzeugt. Wahrscheinlich kennt ihr ihn aus einigen Horror-Filmen.

Das Waterphone gehört eindeutig zu den Instrumenten der neueren Generation. Denn das gibt es erst seit 1967. Erfunden und patentiert wurde es von Richard Waters – daher auch der Name. Angefertigt wird es nur auf Anfrage. Es vereint drei Musikinstrumente: die tibetische Wassertrommel, das afrikanische Lamellophon und die Nagelgeige des 18. Jahrhunderts.

Hört euch diese Klänge an:

Läuft es euch dabei nicht auch kalt den Rücken runter? Vor allem ab 02:07.

Aber wie wird es gespielt? Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, denn es besteht aus drei Teilen. In der Mitte gibt es einen Korpus aus Edelstahl oder Bronze. Der ist geschlossen, schüsselförmig und mit Wasser gefüllt. In der Mitte befindet sich ein hohler, zylindrischer Hals. An der Außenkante ragen bewegliche und unterschiedlich lange Metallstäbe senkrecht in die Höhe.

Diese Stäbe können entweder mit sogenannten Schlägeln (dünnen Stäben) geschlagen, mit der Hand gezupft oder mit einem Streichbogen gestrichen werden. Wenn man den Körper dreht und wendet, ändert sich die Tonhöhe. Auf die Unterseite des Bodens kann zudem geklopft werden. Die obige Sequenz sieht im Video dann so aus:

An Horror-Filme erinnern vor allem diese Klänge (ich werde heute Nacht nicht schlafen können):

Beispielsweise kam das Waterphone schon bei Akte X zum Einsatz:

Und solche Musik hat der Erfinder, Richard Waters, darauf gespielt:

Mit dem Waterphone kann man auch Delfin- und Wal-Gesänge nachstellen – oder sie sogar anlocken. Wie sich das anhört, zeigt uns dieser Mann:

Ihr wollt selber Musik machen wie ein Star, aber das Waterphone ist nicht das optimale Instrument für euch? Es gibt zahlreiche Musik-Gadgets, die genau das versprechen. Wir haben sie getestet:

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