Flickr / Heisenberg Media / (CC BY 2.0)
Life,

Elon Musk hat jetzt die Firma gegründet, die uns zu Cyborgs machen soll

vor 3 Jahren

Update vom 29.03.2017

Der SpaceX- und Tesla-Gründer Elon Musk hat neue Pläne und sie toppen alles Bisherige: Jetzt gründete er eine neue Firma. Sie soll eine künstliche Intelligenz in unsere Köpfe pflanzen und uns so zu Cyborgs machen.

Die Zukunftsvision des Milliardärs deutete sich schon im Februar an. Damals erklärte er, dass Menschen sich weiterentwickeln müssen, um neben den intelligenten Maschinen der Zukunft zu bestehen.

Doch wie ernst er es damit meinte, war unklar. Bis jetzt. Denn nun wurde öffentlich, dass der Visionär die Firma „Neuralink“ gegründet hat. Das Unternehmen wurde schon 2016 als Unternehmen zur Medizinforschung registriert. Das erfuhren die Medien aber erst jetzt. Laut einem Interview des Wallstreet Journals mit einem der Mitarbeiter sei die Firma noch in der „Embryo“-Phase. Ihre Aufgabe ist es, menschliche Gehirne durch ein „neuronales Band“ mit Computern zu vernetzen. Die Utopie des Tesla-Gründers ist ein maschinell verbesserter Mensch:

Das grobe Konzept für unsere Umwandlung in Cyborgs steht schon. Es sollen Elektroden in das Gehirn gepflanzt werden, die eine künstliche Intelligenz beinhalten. Damit soll die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns beträchtlich gesteigert werden. Die Elektroden haben nämlich die Aufgabe, unsere Gedanken zwischen den Nerven und einem Computer hin und her zu leiten.

Die daraus erwachsenden Möglichkeiten wären enorm. Beispielsweise könnte man Maschinen durch das Gehirn steuern. Aber auch eine neue Art der Kommunikation zwischen Menschen wäre denkbar. Statt mit Worten könnte man sich zukünftig durch Gedanken verständigen.

Auf die genauen Pläne müssen wir wohl noch etwas warten. Laut Musk soll nächste Woche der Schleier fallen:

Originalmeldung vom 15. Februar 2017

Immer wieder sorgt SpaceX- und Tesla-Gründer Elon Musk für Schlagzeilen. Vor ein paar Monaten erklärte er, dass er Millionen Menschen auf den Mars schicken möchte und erst vor einer Woche stellte er einen riesigen Bohrer vor, mit dem er einen Tunnel unter Los Angeles graben möchte. Nun macht der Visionär mit einer ziemlich unheimlichen Zukunftsvision auf sich aufmerksam.

Im Rahmen des World Government Summit in Dubai erklärte er, dass sich Menschen in Zukunft mit den Maschinen vernetzen müssen, um nicht von ihnen verdrängt zu werden. Der Grund: Musk denkt, dass durch die immer höhere Leistungs- und Lernfähigkeit der Maschinen der Mensch irgendwann nutzlos werden könnte.

Der Unternehmer erklärte, dass Maschinen mit einer Billiarde Bits pro Sekunde kommunizieren. Das menschliche Gehirn arbeite hingegen mit zehn Bits pro Sekunde.

„Befehle in ein Gerät zu sprechen oder einzutippen, verlangsamt uns“, so Elon Musk. Sein Lösungsansatz: Eine Schnittstelle mit hoher Bandbreite im Hirn, um sich mit einer Künstlichen Intelligenz zu verbinden und so die Kommunikation zu beschleunigen.

Ginge man diesen Schritt nicht, würden sich laut Meinung des Unternehmers Menschen zunehmend nutzlos fühlen. Beispielsweise, wenn Maschinen ihre Arbeit übernehmen.

Wenn man tatsächlich die Möglichkeit hätte, das menschliche Gehirn direkt mit einer Künstlichen Intelligenz zu verbinden, dann würde es natürlich zu zahlreichen Problemen kommen. Unter anderem müsste man einen Weg finden, wie man das ungewollte Eindringen in das Gehirn verhindern könnte – beispielsweise durch Hacker.

Das hört sich irgendwie unheimlich an, oder? Nur gut, dass es sich hier um eine Zukunftsvision handelt und dass wir uns (noch) nicht mit solchen Problemen auseinandersetzen müssen.

Aber wer weiß? Vielleicht kommt es ja tatsächlich irgendwann wie Musk es prophezeit. Schließlich vermutet auch der Physiker Stephen Hawking, dass uns der Fortschritt der Maschinen irgendwann gefährlich werden könnte. Aber hat der damit Recht? In diesem Beitrag erfahrt ihr es:

Facebook WhatsApp

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: