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Frage des Tages: Wie funktioniert das neue Boarding-System "Wilma"?

Jetzt kommst du fix ins Flugzeug. Neue Nummern auf deinem Ticket sorgen dafür, dass du mit dem neuen Boarding-System "Wilma" schneller einsteigen kannst.

Darum geht's genau

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    Auf Lufthansa-Flugtickets steht neuerdings eine zusätzliche Zahl zwischen 1 und 5. Sie bezeichnet die Boarding-Gruppe und legt fest, wann du ins Flugzeug einsteigen darfst.

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    Wilma steht für: "Window-Middle-Aisle" (Fenster-, Mittel-, Gangplatz). Bei amerikanischen Fluggesellschaften, der Air France oder British Airways gibt es das System längst.

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    Nach den Gruppen 1 und 2 (Familien mit Kleinkindern, Hilfsbedürftigen, sowie Business- bzw. First-Class-Passagieren) darf künftig Gruppe 3 einsteigen – Passagiere mit Fensterplatz. Danach boardet Gruppe 4, Fluggäste mit Mittelplatz. Zur Gruppe 5 gehören diejenigen, die am Gang sitzen. Sie betreten das Flugzeug zuletzt.

Eine Sprecherin der Lufthansa über das neue „Wilma“-System

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    Im Schnitt dauert der Boardingprozess 20 Minuten. Durch „Wilma“ können wir 2 Minuten einsparen – das klingt erstmal wenig, ist mit 10 Prozent der Gesamtzeit aber eine Menge. Vor allen Dingen soll der Einstieg dadurch geordneter und somit auch komfortabler für die Fluggäste werden.

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    Passagiere, die sich in der falschen Gruppe anstellen, können das Boarding-Gate nicht passieren und müssen sich erneut anstellen.

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    Seit Anfang des Jahres achten wir auch strikter auf die Einhaltung unserer Handgepäcksregeln. Bei voll ausgelasteten Flügen sollen Passagiere ihr Handgepäck gerne aufgeben, das geht sogar noch am Gate – und ermöglicht den Fluggästen an Board, schneller einen Platz dafür zu finden.

Das solltest du dir merken

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    Das „Wilma“-System bedeutet, dass du mit einem Gangplatz geringere Chancen auf Stauraum für dein Handgepäck hast. Wenn du also nicht auf eine Tasche im Flieger verzichten kannst, solltest du lieber einen Fenster- oder Mittelplatz buchen.

Veröffentlicht: 06.11.2019 / Autor: Lisa Carbonaro

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