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Galileo hakt nach: Spielt eigentlich noch jemand mit Fidget Spinners?

Sie waren DER Spielzeug-Trend 2017 - und ebenso schnell auch wieder verschwunden. Oder doch nicht?

Was sind Fidget Spinner überhaupt?

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    2017 waren sie plötzlich da: Fidget Spinners! Überall hatten die Leute so ein Teil in der Hand und machten die irrsten Tricks damit.

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    Die Bezeichnung kommt vom englischen "fidget" für Zappelphilipp und "spinner" für Kreisel. Wer sich nicht mehr daran erinnert: Das Spielzeug wurde in der Mitte festgehalten (z.B. mit Daumen und Mittelfinger), während es sich mithilfe von Kugellagern turboschnell um die eigene Achse drehte.

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    Der Ur-Fidget-Spinner heißt Torqbar, wurde von einer Firma im US-Bundesstaat Washington hergestellt und kostete mehr als 100 Euro.

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    Steve McCoskery erfand das Spielzeug 2014. Der Grund: Bei Meetings waren seine Mitarbeiter immer total genervt von Steves nervösem Kuli-Geklicke. Also suchte er nach einer Alternative, die niemanden störte.

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    Manche Hersteller behaupteten, Fidget Spinners hätten therapeutischen Nutzen - etwa für Leute mit Autismus oder ADHS. Das konnte aber nicht wissenschaftlich belegt werden.

So beliebt waren Fidget Spinners in Deutschland

Und wo sind sie jetzt?

Schon im Herbst 2017 flachte der Hype um die Fidget Spinners stark ab - sowohl in Deutschland als auch weltweit.

Wohin die Millionen an Plastikspielzeugen verschwunden sind? Vermutlich auf Müllkippen, wo sie für die nächsten hunderte von Jahren lagern werden.

Den Grund für das frühe Ende der Fidget Spinners sahen viele Experten in den beschränkten Möglichkeiten des Spielzeugs. Man könne es im Endeffekt ja nur drehen, hieß es. Aber so ganz stimmt das nicht.

Auf Social Media gibt's noch jede Menge Fidget Spinners! Und einige von ihnen haben große Auftritte ...

Bei wissenschaftlichen Experimenten:

In der Gastronomie:

In der Tierdressur:

Oder in den Händen von US-Senatoren - während des Amtsenthebungs-Verfahrens gegen Präsident Donald Trump:

Veröffentlicht: 15.04.2020 / Autor: Sabine Magnet

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