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Galileo hakt nach: Wer spielt heute noch Pokémon Go?

Game over - oder spielt da draußen noch irgendwer? Das wurde aus dem riesigen Hype um das Kult-Smartphone-Game Pokémon Go.

Darum geht's genau

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    Rückblick: Am 13. Juli 2016 feierte das Augmented-Reality-Spiel "Pokémon Go" seine Deutschlandpremiere.

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    Rekord: 50 Millionen Handy-Nutzer haben das Spiel in den ersten 2 Wochen heruntergeladen.

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    Respekt! 2016 traf man in Deutschland rein rechnerisch alle 225 Meter auf einen "Pokémon Go"-Spieler.

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    Regeln: Pokémons sammelst du auf offener Straße. Als Trainer kannst du in einer virtuellen Arena gegen andere User antreten.

Süß! Aber auch lebensgefährlich ...

Der Hype um die Taschenmonster (Japanisch: Pokémon) brachte auch Gefahren mit sich. Einige Spieler wurden von Autos überfahren oder verursachten selbst Unfälle, weil sie hinterm Steuer Pokémons jagten. Sogar in militärische Sperrgebiete drangen manche Gamer vor.

Forscher der Purdure University in Indiana sagen: Pokémon Go ist für exakt 256 Tote und 29.370 Verletzte allein in der USA verantwortlich. Um Unfälle vorzubeugen, führte Hersteller Niantic die Funktion ein, dass man nur dann spielen kann, wenn man langsam geht. Beim Laufen funktioniert das Spiel nicht. Im Auto ist das Game ebenfalls blockiert.

2019 gab es offiziell nur 7 Unfälle von "Pokémon Go"-Spielern. 2 davon enden allerdings tödlich.

Gibt's heute noch viele Pokémon-Jäger?

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    Ja, man trifft sie aber vor allem bei den "Community Days". Hier jagen sie gemeinsam Spezial-Pokémons oder kämpfen in der Arena gegen besondere Taschenmonster.

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    "Pokémon Go" ist im Google Play Store mit 3,37 Millionen Dollar die zweitumsatzstärkste App in Deutschland.

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    Statistisch gesehen triffst du heute alle 1,6 km auf einen Pokémon-Spieler.

Veröffentlicht: 04.10.2019 / Autor: Nadine Vaksic-Pillitteri

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